Scarlett Johansson kämpft gegen US-Gesetz
Designerin aus Protest

Gemeinsam mit der gemeinnützigen Organisation „Planned Parenthood" wird Scarlett Johansson (29) ein selbst designtes T-Shirt auf dem Markt bringen. Das Kleidungsstück soll ein Zeichen gegen den geplanten Gesetzesentwurf setzen, der das Recht auf Geburtenkontrolle für Frauen einschränken soll.

Es ist derzeit eines der kontrovers diskutiertesten Themen in den USA. Zukünftig soll Arbeitgebern per richterlichem Beschluss die Möglichkeit gegeben werden, angestellten Frauen die Pille danach zu untersagen. Überraschenderweise stieß der konservative Gesetzesvorschlag im Verfassungsgericht auf große Zustimmung bei Politikern. In der breiten Bevölkerung stößt die Beschneidung der Frauenrechte hingegen auf großen Widerstand. 

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Ganz weit vorne im Protestmarsch ist die Non-Profit-Organisation „Planned Parenthood“, die sich vor allem auf die Themengebiete Familienrecht und Geburtenkontrolle spezialisiert hat und bereits mehrere Stars als prominente Unterstützer gewinnen konnte, zu denen auch Scarlett Johannson zählt. Die Schauspielerin will sich im US-Parlament verstärkt für die Rechte von Frauen einsetzen und weiblichen Kandidatinnen Mut zuzusprechen.

Zu diesem Zweck hat Scarlett sogar ein pinkes T-Shirt designt, das mit smartem Kommentar gegen die Politik auftrumpft: „Hey Politiker! Die 50er Jahre haben angerufen...Sie wollen ihren Seximus zurück“, steht auf dem T-Shirt.

Aber nicht nur modisch gibt Scarlett Johannson ein Statement zum geplanten Gesetz für weniger Geburtenkontrolle ab. Sie äußert sich öffentlich auf der Internet-Präsenz von „Planned Parenthood“: „Wie viele meiner Freunde, war ich erschüttert vom Gedanken, dass Männer zukünftig Frauen die Möglichkeit entziehen, über ihre Gesundheit selbst entscheiden zu können“, so die Schauspielerin und fügt hinzu: „Frauen werden die Entwicklungen beobachten und wir werden uns für Kandidatinnen einsetzen, die sicherstellen, dass Geburtenkontrolle bezahlbar bleibt und den Zugang zu sichererer und legaler Abtreibung gewährleisten.“


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