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Kleinere Nase für Hollywood
von Stephanie Neubert
Hat Rihanna den falschen Riecher?

Um es auf die Titelseite eines Hochglanzmagazins zu schaffen, brauchen Stars vor allem eins: den typischen „Hollywood-Look" mit strahlende Augen, hohen Wangenknochen, vollen Lippen und einem zierlichen Näschen. Sängerin Rihanna (25) wurde auf aktuellen Cover der amerikanischen „Glamour“ jetzt eine passende Stupsnase verpasst. Muss das sein?

  • Rihanna auf dem Glamour-Cover mit verkleinerter Nase

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    Foto: Getty Images

    Höhere Verkaufszahlen dank Hollywood-Beauty-Standard: Jetzt hat‘s auch Rihanna erwischt. Die Sängerin wird mit makelloser, heller Haut, extrem strahlenden Augen, hohen Wangenknochen und einer schmalen Nase auf der aktuellen Titelseite der US-„Glamour“ abgebildet

Ok, schon klar, dass ohne Photoshop in der Fashion- und Beauty-Welt heutzutage gar nichts mehr läuft. Was Personal Trainer und Make-up nicht schaffen, wird mit wenigen Klicks behoben. Gerade Stars, die nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechen, werden somit in Nu auf Hollywood-Standard getrimmt.

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Aktuellstes Beispiel: Rihanna. Auf dem Cover der November-Ausgabe der US-„Glamour“ wurden die Augen der Sängerin extrem nachkoloriert, die Haut aalglatt gebügelt und – was besonders auffällt – die Nase verkleinert. Obwohl jeder weiß, dass es sich um ein retouchiertes Bild handelt, wird die Gerüchteküche um eine echte OP jetzt sicherlich brodeln.

Aber warum werden Gesichter eigentlich immer wieder verfremdet? Erstens um uns vorzugaukeln, dass wir in einer Welt makelloser Schönheiten leben und zweitens um die Verkaufszahlen hochzutreiben.

Schon 2008 sorgte Beyoncé (32) für Schlagzeilen, weil Sie in einer L’Oréal Paris-Kampagne mit heller Haut und blonden Haaren warb. Während der französische Kosmetik-Riese dementierte, am Hautbild seiner berühmten Werbefigur gedreht zu haben, echauffierten sich die Medien vor allem über Beyoncé selbst: Sie sei ein schlechtes Vorbild und habe keinen guten Einfluss auf das Selbstbewusstsein farbiger junger Mädchen.

Wir finden, dass die beiden Beauties virtuelle Schönheitsoperationen doch gar nicht nötig haben. Aber überzeugen Sie sich selbst in unserer Bildergalerie!


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