Beziehungs-Aus bei Neuer, Schweinsteiger, Özil
von Julia Wagner
Glück im Spiel, Pech in der Liebe

Warum killt der WM-Erfolg die Liebe? Nach dem Mega-Sieg im Sommer gingen gleich drei Beziehungen von Fußball-Stars kaputt: Sebastian Schweinsteiger (30), Mesut Özil (26) und Manuel Neuer (28). STYLEBOOK.de fragte bei einem Beziehungs-Experten nach, warum Erfolg der Liebe auch schaden kann.

Seit letzten Freitag ist es gewiss: Auch die Liebe von National-Torwart Manuel Neuer und seiner Freundin Kathrin Gilch (32) ist nach fünf Jahren Beziehung zerbrochen. Er ist nun der dritte Fußballstar, der sich innerhalb von nur drei Monaten nach dem triumphalen WM-Finale von Rio von seiner Freundin getrennt hat.

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Beziehungsfluch über der Nationalelf?
Seit Anfang Oktober machen, nach sieben Jahren Beziehung, Trennungsgerüchte um Sebastian Schweinsteiger und Model Sarah Brandner (25) die Runde. Schweinsteiger wurde zuvor händchenhaltend mit Tennis-Profi Ana Ivanovic (26) in New York gesichtet. Bestätigt haben Bastian und seine Sarah noch immer nichts. Letzte Woche zog dann Mady Capristo (24) aus der Londoner Villa aus, in der sie mit Freund Mesut Özil bis zuletzt gewohnt hatte. Jetzt folgte die Trennung von Manuel Neuer und seiner Kathrin. „Es stimmt. Manuel und Kathrin haben sich schon vor einigen Wochen getrennt“, bestätigte Neuers Management.

Neuer Lebensabschnitt nach der WM
Kann das alles Zufall sein? Oder stimmt die alte Weisheit „Glück im Spiel, Pech in der Liebe?“. „Zufall ist das natürlich nicht“, bestätigt der Hamburger Paartherapeut Elmar Basse. „Nach sehr wichtigen Ereignissen im Leben neigen Menschen dazu, ihr Leben neu zu ordnen, einen Lebensabschnitt abzuschließen und Entscheidungen zu treffen, die bereits länger in der Luft liegen. Das kann eine Verlobung ebenso sein wie eine Trennung. In den Beziehungen der Fußball-Spieler dürfte es schon länger gekriselt haben, doch zuvor wurde alles der WM untergeordnet“, so der Experte weiter.

Der große Druck der WM
War der Druck der WM einfach zu groß für die Beziehungen von Schweinsteiger, Özil & Co? „Die WM war sicher ein Stressfaktor für die Liebe – und das hat Spuren hinterlassen. Die Probleme wurden aber überspielt, bis die WM vorbei war“, sagt Therapeut Basse. Der Grund: Eine Trennung vor oder während der Weltmeisterschaft hätte negative PR zur Folge gehabt. „Keiner möchte Schlagzeilen wie ,Torwart jetzt emotional instabil' lesen. Das hätte wohl negative Stimmung erzeugt“, so Basse.

Gewinner sind einfach attraktiver
Auch die Fremdgeh-Gerüchte um Schweinsteiger und Özil kommen nicht von ungefähr. „Gewinner wirken einfach attraktiver und anziehender, vor allem auf Frauen“, bestätigt auch Paartherapeut Basse. Kein Wunder, dass die Versuchungen der Fußball-Götter seit der WM noch größer geworden sind. Umso wichtiger wäre es, jetzt wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren. „Die letzten Spiele der Nationalmannschaft waren nicht besonders. Die Spieler sollten den Hype endlich hinter sich lassen und zu ihrem normalen Alltag zurückkehren, in Sachen Bundesliga genauso wie in Sachen Beziehungen“, so das Fazit von Paartherapeut Basse.


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