Nach Skandal um Dolce & Gabbana
Victoria Beckham stärkt Elton John den Rücken

Mit ihren mittelalterlich anmutenden Äußerungen zu „synthetischen Kindern“ und „gemieteten Gebärmüttern“ machen sich Dolce & Gabbana nicht nur bei Elton John (67) unbeliebt. Der „Rocket Man“ bekommt nun Unterstützung von Victoria Beckham (40) persönlich.

  • Victoria Beckham und Elton John

    Foto: Getty Images

    Victoria Beckham wird künftig wohl keine Outfits von Dolce & Gabbana tragen

Mit nur einem Interview mit dem italienischen Magazin „Panorama“ und ihren Aussagen zu homosexuellen Paaren mit Kindern brachten Domenico Dolce (56) und Stefano Gabbana (52) am Wochenende die Promiwelt gegen sich auf. Allen voran Elton John, Oberhaupt einer Familie, die in den Augen von Domenico Dolce in die Kategorie „unnatürlich“ fällt. Im vergangenen Jahr hatte der Musiker seinen Partner David Furnish nach neun Jahren Beziehung geheiratet. Ihre beiden Söhne Zachary und Elijah wurden nach künstlicher Befruchtung von einer Leihmutter ausgetragen.

Anzeige

Rückendeckung von Victoria Beckham

Immer mehr Stars sprechen sich über die sozialen Netzwerke gegen Dolce & Gabbana aus, zuletzt sendete Victoria Beckham ihre Unterstützung. „Sende Liebe an Elton, David, Zachary, Elijah und all die wunderschönen Babys aus künstlichen Befruchtungen“, ließ sie via Twitter verlauten.

Elton John ruft zum Boykott auf

„Wie könnt ihr es wagen, meine wunderschönen Kinder als ‚synthetisch‘ zu bezeichnen?“, hatte sich Elton John nach Erscheinen des Interviews über Twitter echauffiert und zum Boykott aufgerufen. In den Kommentaren bezeichnete ihn Stefano Gabbana daraufhin als „Faschisten“. Grunge-Ikone Courtney Love (50) solidarisierte sich als eine der ersten Stars mit Elton John, es folgten Sänger Ricky Martin (43), Tennis-Star Martina Navratilova (58) und TV-Mogul Ryan Murphy (49).

Über die Nachrichtenagentur „Ansa“ hatte das Designerduo halbherzig versucht, die Wogen zu glätten. „Es war nicht unsere Absicht, über die Entscheidung anderer zu urteilen. Wir glauben an Freiheit und Liebe“, wird Stefano Gabbana zitiert. Geholfen hat es offenbar nicht.


Kommentare


Blogs