Miley Cyrus, Lindsy Lohan, Britney Spears: Disney-Stars drehen durch
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Miley, Lindsay & Co.
von Stephanie Neubert
Warum drehen die Disney-Stars immer durch?

Auf ihr Konto gehen Alkohol- und Drogeneskapaden, Nacktbilder, Gewaltausbrüche, Rehab- und Knastaufenthalte – Miley (20), Britney (32) und Lindsay (27) feierten als Kinderstars des Disney-Universums Riesenerfolge. Doch in der Pubertät rebellierten sie gegen das blütenreine Sauberkeits-Image und sind tief gefallen. Manche sogar sehr tief.

  • Miley Cyrus

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    Foto: Getty Images

    Da war die (Schein)Welt noch in Ordnung! Die Kult-Serie Hannah Montana machte Miley Cyrus zum gefeierten Kinderstar, mit 16 war sie bereits auf der Forbes-Liste der bestverdienenden Jungstars vertreten. Bei der „Over the Hedge” Premiere 2006 in L.A. ahnte noch niemand, dass...

Sie verdienten schon als Kinder Millionen und kostete ihnen ihre Jugend. Miley und Co. wurden von ihren Eltern vor die Kamera gezerrt und von Disney zum Welt-Star gemacht. Sie hatten nie die Möglichkeit privat „Kind“ zu sein, mussten aber den perfekten Kinder-Star mit blütenweißem Image abgeben.

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Aktuelles Beispiel: Miley Cyrus. Nach dem Ende ihrer Fernsehserie „Hannah Montana“ hatte die damals 17-Jährige die Nase voll von ihrem jungfräulichen Disney-Charakter, wollte ganz schnell erwachsen werden und veränderte radikal ihren Look. Nach dem Motto „Weniger ist mehr“ schockt sie jetzt die Öffentlichkeit mit raspelkurzen Haaren, provokanten Posen und ultra-knappen Outfits.

Auch Lindsay Lohan gilt als gefallener Kinderstar. Dem niedlichen, rothaarigen Mädchen wurde nach „Ein Zwilling kommt selten allein“ eine traumhafte Hollywood-Karriere vorhergesagt. Doch sie konnte dem Erfolg nicht standhalten und rebellierte mit Drogenproblemen, Trunkenheit am Steuer, Diebstahl, Entzugsklinik- und Gefängnisaufenthalten.

Besonders tief auch der Absturz von Britney Spears. Das süße Mädchen aus Kentwood in Louisiana landete nach ihrer Zeit bei Disney mit „Baby One More Time“ einen weltweiten Nummer-Eins-Hit, wurde zum Musik-Megastar. Das Fatale: Ihre Plattenfirma stellte Britney als jungfräuliche Pop-Lolita dar. Doch diese Rolle nahm ihr schon bald keiner mehr ab. So brav konnte und wollte Britney privat nämlich nicht sein. Ihre wilden Partys waren für die Karriere aber verheerend. Nach Drogeneskapaden und ernsthaften psychischen Problemen (sie prügelte auf Paparazzi ein und rasierte sich öffentlich die Haare ab), wurde der Sängerin sogar das Sorgerecht für ihre beiden Söhne aberkannt und sie selbst entmündigt. Zu dieser Zeit hätte niemand gedacht, dass Britney sich jemals wieder fangen würde. Aber sie hat es geschafft — beruflich und privat.

Jetzt wollen Britney und Miley angeblich zusammen auf Mileys neuem Album „Bangerz“ (dt. „Knaller“) singen. Fluch oder Segen?


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