„Hard Candy“ in Berlin
von Björn Wolfram
Schwitzen mit Madonna

Seit 30 Jahren bringt Madonna die Welt mit ihrer Musik zum Tanzen und Schwitzen – jetzt auch mit einem eigenen Fitness-Konzept, das die Queen of Showbiz in der Hauptstadt ganz persönlich vorstellte.

  • Madonna bei der „Hard Candy" Eröffnung

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    Foto: Getty Images

    Madonna ist bekannt für ihre eiserne Disziplin, trainiert angeblich sechs Tage die Woche. Dass sie jetzt eine Fitnessclub-Kette eröffnete ist da nur eine logische Konsequenz

Madonna (55) ist nicht nur für ihre wechselnden Looks mit Trend-Garantie sowie für Ohrwürmer wie „Holiday“ oder „Hung Up“ bekannt, sondern auch für ihre atemberaubenden Live-Shows! Dabei legt sie bis heute Wert auf ausgeklügelte Choreographien, die mit ein Grund für ihren durchtrainierten Körper sind! Wer selbst zu einem solch gestählten Gesamtkunstwerk werden möchte (zumindest ansatzweise), sollte eines von Madonnas Sportstudios aufsuchen – denn der Superstar, betreibt mittlerweile die Fitnesskette „Hard Candy“ und schaute Donnerstag Abend in der Berliner Dependance im gepflegten Ortsteil Dahlem nach dem Rechten (der Club war bereits Ende September eröffnet worden).

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Wie es sich für einen Star ihres Kalibers gehört, kam Madonna rund zwei Stunden zu spät. Während Journalisten und Fans zunehmend vom Regen durchtränkt wurden, harrte die Künstlerin in ihrer Limousine aus. Als sie dann aber bestens gelaunt auf dem roten Teppich erschien, waren alle versöhnt: Die Sängerin war mit Leder-Leggings, Atemlos-Korsage und megahohe Stilettos (mindestens 15cm!) ein heißer Hingucker.

Allerdings relativierte sich der Eindruck bei näherer Betrachtung, denn die Eingriffe in Madonnas Gesicht sind leider nicht mehr zu übersehen. Das Antlitz der Musik-Legende: erschreckend künstlich. Auch fällt auf, wie stark Madonna im Gesicht behaart ist (was nicht weiter schlimm ist). Hängt das mit ihrer italienischen Abstammung zusammen, ist es schlicht ein Zeichen zunehmenden Alters oder aber – was bereits spekuliert wurde –  eine Folge angeblichen Steroid-Konsums der Sportfanatikerin?

Wollen wir mal hoffen, dass Madonnas Pracht-Physis lediglich das Produkt effektiven Sports und gesunder Ernährung ist. Für Ersteres sind die „Hard Candy“-Studios eine gute Anlaufstelle: Sie bieten alles von Indoor-Cycling über Yoga und Pilates bis hin zu Fitness- und Tanzkursen (hierfür wurde angeblich auch aus Madonnas Choreographien geschöpft). Auch ein Sportpool sowie ein großer Wellness-Bereich sind vorhanden.

Eine gewisse Madonna-Affinität sollte man allerdings schon haben, denn die Diva ist auch nach ihrem Besuch allgegenwärtig im Berliner Fitnessstudio (rund 30 „Hard Candy“-Filialen sollen deutschlandweit entstehen): Überall hängen Bilder der Sängerin, und aus den Lautsprecherboxen ertönt ihre Musik...


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