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Der „Girls“-Star gibt Lebenshilfe auf Youtube
Sex-Tipps von Lena Dunham

Lena Dunhams Buch „Not That Kind Of Girl. Was ich im Leben so gelernt habe“ ist just erschienen und will vom „Girls“-Multitalent – Drehbuchautorin, Regisseurin, Produzentin und Hauptdarstellerin der Erfolgsserie – natürlich vermarktet werden. Was wäre da cleverer, als ihren Fans auch private Sex-Tipps am Telefon und per Video zu geben. Typisch Lena: Dabei geht's richtig zur Sache...

  • Lena Dunham mit Ratgeber-Buch

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    Foto: Getty Images

    Signier-Stunde mit Lena! Zum weltweiten Verkaufsstart ihres Buches am 30. September, stellte Dunham „Not That Kind Of Girl. Was ich so vom Leben lernte“ in ihrer Heimatstadt New York vor

Hier erklärt Lena Dunham am Telefon, wie man als jungfräuliche und kurvige Studentin doch noch vor dem Uni-Abschluss einen Typen ins Bett bekommt:

„Mein Spitzname in der High School war Blowjob-Lena, und zwar, weil ich nie jemandem einen geblasen habe“, schreibt Lena Dunham (28) in ihrem gerade erschienen Buch „Not That Kind Of Girl“ mit dem bezeichnenden Untertitel „Was ich im Leben so gelernt habe“. Das lustigste an jenem Satz: Er ist der erste Punkt auf Dunhams Liste „18 unglaubliche Dinge, die ich mal beim Flirten gesagt habe“.

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Neben diesem enthält ihr Ratgeber 28 weitere Essays, die teilweise autobiographisch sind – wie schon Dunhams Erfolgsserie „Girls“. Auch im Buch kann man vor allem aus ihren zahlreichen Sexpannen und schlüpfrigen Erlebnissen einige Weisheiten ziehen, darüber nachdenken, lachen, im Zweifel mal den Kopf schütteln oder sich fragen, wie heutige End-Zwanzigerinnen überhaupt ticken.

Umgerechnet 2,75 Millionen Euro Vorschuss soll Dunham für ihr Buch bekommen haben. Natürlich ist sie gewitzt genug, ihren Ratgaber auch einfallsreich zu vermarkten: Unter dem demHashtag #AskLena betritt man das fiktive Büro von Lena Dunham auf Youtube. Der Ausblick und das Diplom sind an die Wand gemalt – der Hund, mit dem Lena durch das Büro tanzt, ist echt. Im knappen Minikleid beantwortet Lena am Retro-Telefon Fragen über Liebe, Leben und vor allem Sex. Denn: Lena kann man alles, wirklich alles (!) fragen.

Zum Beispiel spricht sie mit Magret, einer der imaginären Klienten, über schlechten Sex. Dr. Dunham rät: Die Lösung sei nicht Channing Tatum, sondern Männer, die wissen, wie es geht und das auch zeigen wollen.

In einer anderen „Sprechstunde“, berät sie Juliana aus New York, die zwanghaft mit bösen und fiesen Menschen schläft. Ihr Rat: Selbstbewusstsein und Selbstliebe schützen besser vor schlechten Sex-Partnern, als Kondome vor Schwangerschaften.

Was der Hashtag #AskLena nicht klärt, wird in Lena Dunhams Buch besprochen. Zum Beispiel die vielen Nackt- und Sex-Szenen in der Serie „Girls“. „Es ist nur ein Job“, schreibt Lena und fügt hinzu: „Aber in den meisten Jobs wird nicht von einem verlangt, dass man seine Vagina gegen den schlaffen, nylonverpackten Penis eines Typen drückt, der tonnenweise Make-up trägt, um die Akne auf seinem Arsch abzudecken.“ Oder: „Ich habe schon einige peinliche Sex-Momente erlebt, meinem Spielpartner aus Versehen das Knie in die Eier gerammt, im grellen Studiolicht ein dickes schwarzes Haar entdeckt, das mir aus der Brustwarze wuchs, oder sieben Stunden nach Drehbeginn ein glitschiges Kondom in meiner Poritze gefunden.“

Lena Dunhams „Not That Kind Of Girl. Was ich im Leben so gelernt habe“ ist am 30. September im S. Fischer Verlag erscheinen, am 4. November hält Lena Dunham auch in Deutschland Sprechstunde und wird im Deutschen Theater Berlin ihr Buch persönlich vorstellen.


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