Lebendes Kunstwerk im Moma in New York
Tilda Swinton schläft im Glaskasten

Wer schon immer mal wissen wollte, wie ein Hollywoodstar beim Schlafen aussieht, kann das jetzt herausfinden. Schauspielerin Tilda Swinton (52) ist derzeit Teil einer New Yorker Ausstellung und schläft dafür in einem Glaskasten.

  • Tilda Swinton in einem Glaskasten

    Kunstwerk Tilda Swinton

Als lebendes Ausstellungsobjekt ist sie damit Teil der Kunstaktion „The Maybe“ im New Yorker Museum of Modern Art. Auf ein Kissen gebettet, mit Jeans und Bluse bekleidet, die Hornbrille neben sich, lag Tilda Swinton am Wochenende in einem Glaskasten und ließ sich dabei zwischen van Gogh und Picasso von den Besuchern begutachten.

Einen ganzen Tag dauerte die erste Aktion, die laut MoMA eine „Überraschung“ war und sich in den nächsten Wochen noch sechs Mal wiederholen soll. Allerdings wüssten nicht einmal Mitarbeiter, wann und wo die britische Oscar-Preisträgerin sich das nächste Mal im Glaskasten schlafen legt.

In einem Statement des MoMA heißt es, dass es weder einen Zeitplan noch eine Mitteilung des Museums zu Tilda Swintons öffentlichen Nickerchen geben wird. Tilda Swinton gibt dem New Yorker Museum erst an dem jeweiligen Tag Bescheid, dass sie kommen wird.

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Zum Sinn der Aktion heißt es seitens des Museums, Kunst solle als Teil unseres gegenwärtigen Alltags begriffen werden: „Jetzt sehen wir die Kunst und dann ganz plötzlich nicht mehr.“ Und zwei berühmte Besucher hatte Tilda Swinton auch schon. Wie zahlreiche Twittermeldungen verraten, schauten am Samstag auch Hollywoodstar James Franco (34) und „R.E.M.“-Sänger Michael Stipe (53) im MoMA vorbei.

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