Ist die jetzt auch noch klug?
von Julia Wagner
Kim Kardashian „schreibt“ ein Buch

Kim Kardashian (33) ist vielleicht nicht der intelligenteste Star auf dem Promi-Planeten, aber sicher einer der cleversten. Aus ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Knipsen von Selfies, schlägt sie jetzt auch noch Kapital und veröffentlicht ein Buch voll mit Schnappschüssen.

Egal ob Selfies, Belfies oder Relfie – Kim Kardashian lässt kaum einen Instagram-Trend aus. Die Reality-Queen liebt es, sich täglich neu in Szene zu setzen. Jetzt scheint sie einen Weg gefunden zu haben, wieder mehr Speicherplatz für neue Fotos auf ihrem iPhone frei zu haben. Sie lädt diese nicht nur runter, sondern macht ganz Oldschool ein Buch mit ihren Selfies.

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Queen of Selbstinszenierung
Mit dem New Yorker Verlag Rizzoli Universe Imprint bringt Kardashian ein 352 Seiten dickes Buch mit dem Titel „Selfish“ heraus. Inhalt des vermeintlichen Meisterwerks: Kim’s schönste Selfies. „Darin werden sehr persönliche und noch nie zuvor gezeigte Bilder eines der bekanntesten Celebrity-Ikonen unserer Zeit zu sehen sein“, schreibt der Verlag auf seiner Website. Erscheinungstermin soll April 2015 sein.

Erst Foto-Album, dann Buch
Die Idee zu dem Buch kam Kim im Thailand-Urlaub, wie sie kürzlich in ihrer Reality-Show „Keeping Up with the Kardashians“ verriet: „Ich wusste nicht, was ich Kanye zum Valentinstag schenken soll und dachte mir, ,Alle Männer lieben sexy Fotos‘“. Mit ihrer Assistentin Stephanie knipste Kim schließlich 1200 (!) Fotos um daraus ein Album für Ehemann Kanye West (37) zu machen. „Ich meine, jedes Mädchen liebt es doch, ihren Hintern im Spiegel zu fotografieren, oder?“, so Kim in ihrer Show.

Selbst ist die Frau
„Als Vorreiterin der Selfie-Bewegung – ein modernes Selbstporträt des digitalen Zeitalters – hat Kim die Kunst, schmeichelhafte und sehr persönliche Bilder von sich zu machen perfektioniert“, schwärmt der Verlag auf seiner Onlineseite über seine neue „Autorin“. So sieht man auch auf dem Cover Kim in nudefarbener Unterwäsche, die, perfekt geschminkt, lasziv in ihre eigene Handykamera sieht. Was der Verlag allerdings nicht erwähnt: Kim hat vor allem die Kunst perfektioniert, talentfrei berühmt zu werden und aus Nichts Geld zu machen. Und das ist wahrlich eine Kunst. 


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