Die Luxus-Mode der Promi-Kids
Pelz und High Heels statt Schnuller

Sie heißen Shiloh, Suri und North. Ihre Eltern sind Models, Schauspieler, Musiker. Sie werden verwöhnt, verhätschelt und verglichen. Es scheint, als hätten Promi-Kids alles, nur kein normales Leben und schon gar keinen altersgerechten Kleidungsstil.

Kim Kardashian (34) bummelt mit ihrer Tochter North durch New York. Was daran unnormal ist? Die Kleine ist gestylt wie eine Diva, trägt ein kuscheliges Pelzmäntelchen (Hallo, Peta!), dazu Shirt, schwarze Leggings und Doc Martens Schuhe. Nur kurz zur Erinnerung: North ist noch nicht mal zwei Jahre alt.

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Perlen, Stylisten, Designerklamotten
Doch North ist nicht das einzige Promi-Kind, das von seinen berühmten Eltern wie ein Zirkuspferd herausgeputzt wird. Die Töchter von Beyoncé (33), Heidi Klum (41), Katie Holmes (36) oder Johnny Depp (51) haben Kleiderschränke, von denen jede erwachsene Frau träumt. Sängerin Rita Ora (24) verriet einst im Interview mit „Marie Claire“: „Blue Ivys Kleiderschrank ist so groß wie der von Beyoncé und Jay Z zusammen. Das ist der Kleiderschrank, den ich gerne hätte.“

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Ein von Beyoncé (@beyonce) gepostetes Foto am

Blue Ivy, Leni, Suri und Lily Rose tragen Pelze, High Heels, Spitze, Lippenstift, Hot Pants und Partykleider als wäre es für Kinder in ihrem Alter ganz normal – ist es aber nicht. Erinnern wir uns doch alle noch daran, als wir im Knirpsenalter Mamas Kleiderschrank und Kosmetikregal plünderten und dafür ordentlich die Leviten gelesen bekamen. Promi-Eltern scheinen diese Kinderflausen zu fördern, statt zu verbieten.

Promi-Kids baden im Luxus
Doch bei den Promi ist eben alles anders. Ihre verwöhnten Kids sorgen oft für mehr Umsatz im Einzelhandel, als eine normale Großfamilie das in einem Jahr schaffen könnte. North hat sogar ihren eigenen Schneider und Stylisten, um ihre Outfits mit denen ihrer Mutter abzustimmen. Scheinbar stoßen sogar berühmte Modelabels bei den Kleidermacken ihrer berühmten Kunden an ihre Grenzen. Geschenkt, dass North gemeinsam mit ihren Eltern bereits eine Modestrecke in der US-„Vogue“ hatte.

Blitzlichtgewitter schon mit der Muttermilch schlucken
Hinter all der Inszenierung steckt natürlich Kalkül und knallharte Promi-PR. Denn noch beliebter bei den Paparazzi als der Promi allein, sind Promis mit ihren Kindern. Diese Fotos bringen nicht nur den Agenturen mehr Geld ein, sondern auch den Promis selbst. Umso öfter sie abgelichtet und gedruckt werden, umso besser ist das für den eigenen Marktwert. Wer das unanständig findet – nun, so funktioniert der Zirkus.

Und: Die Lorbeeren frühen Starruhms ernten heute die prominenten Eltern, morgen ihre Kids. Schließlich ist es kein Zufall, dass immer mehr Sprösslinge berühmter Eltern neuerdings in hochkarätigen Anzeigen und für berühmte Kunden posieren: Romeo Beckham (12) posiert für Burberry, Ireland (19) und Hailey Baldwin (18) sind berühmte Models, Sean Penns Tochter Dylan (23) unterzeichnete gerade einen Werbevertrag mit dem Luxus-Schuhlabel Stuart Weitzmann und zierte bereits ein Cover der amerikanischen „Glamour“. Für Nachwuchs ist reichlich gesorgt.

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