Viva la Diva
Elizabeth Taylor? Kate Winslet!

Für das Cover und eine Strecke im aktuellen „V Magazine“ schlüpfte Schauspielerin Kate Winslet (35) in die Rolle der Filmdiva Elizabeth Taylor († 79, 23. 3. 2011). Was die beiden sonst noch gemeinsam haben, verriet sie im Interview.

„Elizabeth Taylor ist meine Heldin“, verkündet Kate Winslet im aktuellen „V Magazine“. „Sie war so unerschrocken und eine so starke Frau. Ich bewundere sie.“ Für eine Strecke der September-Ausgabe mit dem Titel „The Heroes Issue“ ließ sich die britische Schauspielerin von Starfotograf Mario Testino (56) und der ehemaligen „Vogue Paris“-Chefin Carine Roitfeld (56) in ihr Idol verwandeln. Die Inszenierung ist täuschend echt gelungen, auch wenn die britisch-amerikanische Schauspielerin Elizabeth Taylor bekanntermaßen vor ein paar Monaten im Alter von 79 Jahren starb.

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„Elizabeth war sehr stark, in ihrem Kopf und in ihrem Herzen, das war nicht nur Fassade. Und ich denke das bin ich auch.“

Kate Winslet

Dicker Lidstrich, betonte Wimpern und Augenbrauen, blass geschminkte Lippen und sogar einen Leberfleck hat Kate auf die rechte Wange bekommen. Auch den kühlen, distanzierten Blick der Filmdiva (man denke nur an „Cleopatra“, „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ oder „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“)  hat Kate drauf. Ja, sie fühlt sich sogar mit ihr verbunden: „Elizabeth war sehr stark, in ihrem Kopf und in ihrem Herzen, das war nicht nur Fassade. Und ich denke das bin ich auch“, erzählt sie im Interview mit dem „V Magazine“. Den dramatischen Augenaufschlag verdankte die echte Taylor übrigens einem Gen-„Defekt“, der ihr eine doppelte Wimpernreihe bescherte.   

Im Unterschied zu Taylor ist uns Titanic-Star Kate allerdings bisher nicht durch Liebesdramen und Skandal-Ehen aufgefallen. Die Taylor war bekanntlich insgesamt acht Mal verheiratet und schlug sich mit Richard Burton (Ehemann Nummer fünf und sechs) auch gern mal in der Öffentlichkeit.

Ganz anders Kate Winslet, die vor allem große Probleme damit hat, nackt vor der Kamera zu posieren: „Ich hasse es! Aber ich tue es. Wenn man meckert und es auf die lange Bank schiebt, wird es nicht besser. Es ist so bizarr, man denkt: 'Was zum Teufel mache ich hier? Hey Mum, bei der Arbeit hatte ich heute den nackten Sack von jemandem gegen meine Wange gepresst.' Das hört sich ganz schön skrupellos an.“ Deshalb schwor sie in der Vergangenheit mehrfach, keine Nacktszenen mehr zu drehen.

„Das macht mich nun zur Heuchlerin des Jahrzehnts“, gesteht sie, aber die Szenen in „Der Vorleser“ haben sich gelohnt. Für die Rolle der Hanna Schmitz habe sie sich „fast umgebracht“ erzählt sie und ist deshalb auch sehr stolz auf ihren wohlverdienten Oscar!

Abgesehen davon findet STYLEBOOK, dass ihr die Diva-Rolle ebenfalls ganz wunderbar steht.

Die September-Ausgabe des „V Magazine“ erscheint am 8. September.


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