Ermittlungen in Frankreich
Karl Lagerfeld nimmt Steuer-Vorwürfe entspannt

Warum all die Aufregung? Dass ihm vorgeworfen wird, Steuern in Höhe von 20 Millionen Euro hinterzogen zu haben, juckt Karl Lagerfeld (82) nicht weiter. Sollte er Schulden haben, werde er sie eben bezahlen – alles andere sollen seine Angestellten regeln.

Das französische Nachrichtenmagazin „L'Express“ berichtete diese Woche, dass Karl Lagerfeld in Frankreich Steuern hinterzogen haben soll. Es geht dabei angeblich um eine unglaubliche Summe von 20 Millionen Euro, die er über die letzten sechs Jahre am Fiskus vorbeigeschleust habe. Von offizieller Seite wurden diese Vorwürfe bislang jedoch noch nicht bestätigt.

  • Karl Lagerfeld

    Foto: Getty Images

    Karl Lagerfeld beschäftigt sich nicht mit unnötigen Geldfragen

„Ich habe nichts zu befürchten“
Auf Nachfrage der „Welt“ gab sich Lagerfeld vorerst entspannt. „Das ist eine alte Ermittlung. Ich habe nichts zu befürchten und bin nicht mal auf dem Laufenden“, erklärte er. „Sollte es aus irgendeinem Grund etwas nachzuzahlen geben, dann wird das geschehen. Ich zahle ohnehin jedes Jahr viele Millionen Steuern.“

Um Geld kümmern sich andere
Um sein Vermögen macht sich Karl Lagerfeld offenbar nicht viele Gedanken. „Es muss genug da sein, um alles bezahlen zu können. Alles andere ist mir nicht wichtig“, meint er. Ob ein paar Millionen mehr oder weniger auf der Bank liegen, ist demnach wohl egal. „Ich muss mich um finanzielle Dinge nicht kümmern, das machen die gleichen Leute seit 35 Jahren. Ich kontrolliere auch keine Kreditkartenabrechnungen. Das ist mein Luxus.“

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