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„Yeezy Boost“ von Adidas
Fans campen seit vier Tagen für Kanye-West-Sneaker

Kanye West (38) bringt einen neuen Schuh raus und die Welt steht Kopf. Schon am Dienstagabend richteten sich hart gesottene Fans vor einer Foot-Locker-Filiale in Frankfurt ein, um am Samstag den Yeezy Boost 350 in Schwarz zu ergattern.

Die Zeiten, in denen Sneaker-Freunde einfach in einen Laden laufen und das Wunschmodell mit nach Hause nehmen konnten, sind lange vorbei. Mit dem Erscheinen des neuen „Yeezy Boost“ spielen sich vor Schuhgeschäften auf der ganzen Welt unglaubliche Szenen ab. Die Kollaboration zwischen Kanye West und Adidas Originals ist heiß begehrt.

  • Kanye West

    Foto: Getty Images

    Kanye West hat für Adidas Originals bereits eine ganze Kollektion entworfen – erhältlich sind bislang nur die Sneakers

„Das ist der Schuh schlechthin“
Ab dem 22. August sind die Sneakers im Mokassin-Design in ausgewählten Shops erhältlich. Der Haken: Der „Yeezy Boost 350“ ist limitiert. Um am Verkaufstag keinesfalls leer auszugehen, campen schon jetzt zahlreiche Schuh-Enthusiasten in aller Welt vor dem Store ihres Vertrauens.

„Das ist nicht nur einfach ein Schuh. Das ist der Schuh schlechthin“, zitiert die „Frankfurter Rundschau“ Murat Kaymakci, der in der Frankfurter Foot-Locker-Filiale auf der Zeil arbeitet. „Es ist toll, zu wissen, dass nur wenige diesen Schuh tragen werden. Wenn man normalerweise im Laden einen Schuh kauft, hat den schon halb Deutschland an. Dieser Schuh ist einzigartig“, erklärt Camper Kilian Schulze seinen Antrieb.

Ein von adidas (@adidas) gepostetes Foto am


Echte Fanliebe oder doch nur ein gutes Geschäft?
Schon im Juni verkaufte der Store den damals frisch gelaunchten „Yeezy Boost“ in Hellgrau, und schon damals war das Interesse riesig. Das neue Modell aus der Herbst-Kollektion ist nun offensichtlich noch begehrter. Ob es allerdings wirklich den Designs von Kanye West allein zu verdanken ist, dass sich potenzielle Käufer ihr Nachtlager in der Fußgängerzone einrichten, darf bezweifelt werden. „Ich schätze, etwa die Hälfte der Leute wollen den Schuh nicht tragen, sondern später teuer verkaufen. Online wird man dafür bald das Zehnfache verlangen können“, vermutet Kaymakci.

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