Jetzt reicht's!
Jennifer Lawrence hat genug vom Sexismus in Hollywood

Jennifer Lawrence (25) gehört zu den Top-Verdienern Hollywoods und trotzdem kassieren ihre männlichen Co-Stars mehr, wie eine illegal veröffentlichte Email kürzlich bewies. Nun adressiert JLaw den anhaltenden Sexismus in Hollywood.

Im Dezember vergangenen Jahres hatte eine gehackte Sony-Mail offenbart, dass Jennifer Lawrence für ihren Film „American Hustle“ weniger Geld bekam, als ihre männliche Kollegen Jeremy Renner (44), Bradley Cooper (40) und Christian Bale (41). Nun äußert sich Jen in einem Essay für den Newsletter „Lenny“ erstmals zu diesem Ungleichgewicht.

  • Jennifer Lawrence

    Foto: Getty Images

    Jennifer Lawrence will in Zukunft härter verhandeln

Jennifer Lawrence wollte gemocht werden
Darin kritisiert sie nicht nur die Ungerechtigkeit gegenüber Schauspielerinnen, sondern auch die Wahrnehmung von Frauen, die das Gleiche fordern wie Männer. „Als der Sony-Hack passierte und ich herausfand, wie viel weniger ich verdiene als die glücklichen Menschen mit Penissen, wurde ich nicht wütend auf Sony, sondern auf mich selbst“, gibt sie zu und beschreibt ein Problem, mit dem Männer nicht zu kämpfen haben: „Ich wollte nicht als ‚schwierig‘ oder ‚verwöhnt‘ abgestempelt werden.“ Deshalb habe sie in den Verhandlungen auch früh aufgegeben – die Extra-Millionen brauchte sie ohnehin nicht.

Frauen werden beleidigt, Männer gelobt
Als Frau habe sie ständig Angst, jemandem auf die Füße zu treten. Männer würden für ein offensives Verhalten jedoch gefeiert: „Jeremy Renner, Christian Bale und Bradley Cooper haben alle erfolgreich für gute Deals gekämpft. Ich bin sicher, dass sie dafür sogar gelobt wurden, während ich mir Sorgen darüber machte, wie eine verwöhnte Göre rüberzukommen.“

Keine unbegründete Angst: Genau mit diesen Worten war Angelina Jolie (40) in einer anderen geleakten Mail von Sony betitelt worden. „Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass so etwas auch über Männer gesagt wird“, so Jen.

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