Jennifer Lawrence will Body-Image in Hollywood ändern
„Ich habe keinen normalen Körper“

Unter den vielen superschlanken Hollywood-Starlets fühlt sich Jennifer Lawrence (25) oft als „die Fetteste“ – dabei ist sie im Verhältnis zur Durchschnittsfrau superschlank. Dass sie trotz täglichem, schweißtreibenden Sportprogramm als völlig „normal“ gilt, ist ihrer Meinung nach ein riesiges Problem.

Jennifer Lawrence gilt in Hollywood als Frau mit Kurven. Sie selbst kann das überhaupt nicht nachvollziehen. In ihren Augen habe sie keineswegs eine „Normalo-Figur“.

  • Jennifer Lawrence

    Foto: Getty Images

    Jennifer Lawrence wehrt sich gegen den Magerwahn in Hollywood


Jennifer Lawrence‘ strammes Fitnessprogramm
„Ich hätte gern, dass wir einen neuen, normalen Figurtypen etablieren. Alle sagen: ‚Wir lieben es, dass es in Hollywwod jemanden mit einem normalen Körper gibt‘“, meint Jennifer Lawrence. Sie selbst habe aber nicht den Eindruck, dass ihr Körperbau durchschnittlich sei. „Ich mache jeden Tag Pilates. Ich esse, aber ich mache viel mehr Sport als ein normaler Mensch“, erklärt JLaw. „Ich glaube, wir haben uns so sehr an Untergewicht gewöhnt, dass bei normalem Gewicht alle denken ‚Oh mein Gott, sie ist kurvig.‘“ Diese Einstellung sei einfach nur verrückt, es müsse grundlegend überdacht werden, wie eine „normale“ Figur überhaupt aussieht. „Das absolute Minimum, nur für mich, wäre, noch einen draufzusetzen. Zumindest so, dass ich mich nicht wie die Fetteste fühle.“
 
JLaws Kampf für Gleichberechtigung
Jennifer Lawrence setzt sich nicht nur für ein gesünderes Körperbild ein, sie kämpft auch immer wieder für die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Im vergangenen Jahr hatte sie in einem Essay die ungleiche Bezahlung in Hollywood angeprangert. Dass sie für ihre offenen Worte viel Kritik einstecken musste, ist ihr völlig egal. „Leute, die es kritisieren, sind genau diejenigen, die denken, dass Frauen nicht genauso wie Männer bezahlt werden sollten“, meint sie. Deswegen interessiere es sie nicht, was diese Leute denken. „Ich versuche, nicht zu sensibel auf die ‚armes, reiches Mädchen‘-Witze zu reagieren. Ich habe gesagt, dass meine Realität absolut fabelhaft ist, aber das ist nicht die Realität vieler Frauen in Amerika. Das ist es, worüber ich rede.“

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