Sex, Selbstzerstörung, Video zensiert!
Ist Rihanna ein mieses Vorbild?

Sie trägt Strapse. Knutscht wild, sexy, leidenschaftlich. Lässt sich von ihrem Liebsten „Mine“ („Meiner“) auf den hübschen Po tätowieren. Sie qualmt. Wie ein Schlot. Sie schluckt Alkohol. Viel, sehr viel. Nimmt Pillen. Bis der Notarzt kommt. Ist Pop-Superstar Rihanna (23) ein mieses Vorbild?

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    Foto: PR

    In ihrem neuen Video „We Found Love" haut Rihanna ordentlich auf den Putz: Sie zündet Rauch-Granaten...

Im Musikvideo zu ihrer Single „We Found Love“ lässt die Sängerin es so richtig heftig krachen.

In Frankreich wurde das Werk jetzt in der Ur-Form verboten! Das Video musste auf  Beschluss des „Rates für Audiovisuelle Medien“ zensiert werden, weil es Bilder „selbstzerstörerisches Verhaltens“ enthalte und zu aufreizend sei. Es darf - selbst in gekürzter Version - erst ab 22 Uhr gezeigt werden.

Warum? Das Video erzählt die Geschichte einer fatalen Liebe - zwischen Rihanna und dem britischen Boxer Dudley O'Shaughnessy. Das Pärchen lebt in den Tag hinein. Hat lediglich Interesse am Körper des anderen und der Betäubung ihrer Seelen.

Ist der Wirbel gerechtfertigt?

Ja, Rihanna nimmt in ihrem neuen Video bunte Pillen, trinkt Bier, qualmt und klaut, ist also das Gegenteil von dem, was sich Eltern von ihren Kindern wünschen. ABER sie spürt auch die Konsequenzen: Rihanna bricht im unzensierten Musikvideo auf der Straße zusammen. Ihr Freund ruft den Notarzt. Am Ende liegt ihr Typ völlig lethargisch und offensichtlich im Rausch auf dem Boden seiner Drecksbude - und sie verlässt ihn.

„We Found Love“ sorgte bereits bei den Dreharbeiten für einen Skandal. Rihanna machte weltweit Schlagzeilen, weil sie und ihr Team durch einen irischen Bauern von seinem Feld verjagt worden waren. Und vor wenigen Monaten war schon Rihannas Video zu „S&M“ in über zehn Ländern nicht ausgestrahlt worden. Der Inhalt sei sexuell zu explizit und anstößig. „S&M“ handelt von Sexspielchen mit Ketten und Peitschen, Rihanna mimt die Domina.

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Über ihr Twitter-Account ließ RiRi verlauten, sie sei völlig verärgert über die Zensierung und verstehe es überhaupt nicht.

Ihr neues Skandalclip „We Found Love“ ist die erste Single aus Rihannas sechstem Studioalbum, das Ende letzter Woche veröffentlicht wurde. Eines ist sonnenklar: Rihanna hat sich längst in die Riege der erfolgreichsten Frauen gesungen, verkaufte über 30 Millionen Tonträger.

Und zum perfekten Marketing gehört ein saftiges Skandälchen.

PS: Gestern Nacht war RiRi übrigens in der Talkshow von Ellen DeGeneres. Dort ließ sie wissen, dass sie im wahren Leben Privatheit nicht kenne – und ihr ein Kerl fehle. „Das ist nicht gut für mich und für SIE…“ Bei SIE zeigte sie mit beiden Händen Richtung Körpermitte. Dass zum Thema jugendfrei.

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