Immer die gleiche Figur auf dem roten Teppich
Posen mit Posh

Es ist die unverwechselbare Posh-Pose, die uns Victoria Beckham (38) auf jedem Foto vorführt. Seit Jahren. Was es mit dieser ehrgeizigen Körperhaltung auf sich hat – STYLEBOOK erklärt die poshe Masche.

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    Foto: dpa picture alliance/getty/getty/getty

    Victoria Beckham bei ihrer Posing-Performance: Sie hat ihre Schokoladenseite gefunden und weiß sie perfekt in Szene zu setzen – ohne Abweichungen und das schon seit Jahren...

Jeder hat sein Fotogesicht und seine Schokoladenseite, klar, aber manche Posen sind so durchgestylt, dass sie extrem unnatürlich wirken. Auch, weil derjenige immer gleich aussieht. So wie Victoria Beckham.

Seit Jahren versucht sie uns mit ihrer immer gleichen Körperhaltung zu suggerieren: „Ich bin schlank, ich bin tough, ich bin ernst.“ So wirkt es jedenfalls. Der Name Victoria steht schließlich nicht umsonst für „Sieg“ – das passt zu unserem Posh-Girl und setzt eine kämpferische Natur voraus.

Ihre Pose:
Linkes Bein einen halben Schritt seitlich vor, als würde die Designerin innerlich das Kinderliedchen summen: „Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh...“ Die Hüfte nach vorne geschoben, den Oberkörper dabei stark in den Rücken gelegt, als würde sie gleich nach hinten kippen, der Kopf nach unten geneigt, Blick nach oben. Die Miene: ernst.

Ihr sparbüchsenartig gekräuselter Mund vermittelt Disziplin und Contenance bis in die Haarspitzen.


Von dieser Haltung gibt es eigentlich kaum Abweichungen. Einzige Variable ist der linke Arme, der wahlweise herunterhängt, auf dem Oberschenkel liegt, in der Tasche steckt oder in die Hüfte gestützt ist. Der andere verschwindet meist hinter dem Körper, was die Silhouette zusätzlich schmälert.

Es ist die perfektionierte Pose: eine leichte S-Kurve, die einerseits sehr schlank streckt und endlos-Beine vortäuscht, aber auch die weiblichen Proportionen betont. Das ist schließlich der Sinn einer Pose, sich möglichst vorteilhaft, mit der schmalsten Silhouette in den schönsten Klamotten zu präsentieren – das hat Victoria richtig gut drauf.  

Aber mal ganz ehrlich, diese gekünstelte Masche wirkt doch allmählich lächerlich. Sie muss unzählige Male geübt haben, damit sie auf den Bildern immer gleich aussieht. Alleine die Vorstellung von Victoria Bekham beim Extreme-Posing vor dem Spiegel ist absurd. Und diese steife Haltung im Mannequin-Stil wirkt ganz schön antiquiert.

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