Die Lizenz zum Werben
Der neue James Bond ist knallhart – und käuflich

Im neuen James Bond-Film „Spectre“ spielt Schleichwerbung die Hauptrolle. Gleich 17 Markenprodukte kommen zum Zug. Doch Werbung hat im James Bond-Film Tradition.

Mein Auto, mein Anzug, mein Telefon, meine Uhr. James Bond zeigt, was er hat. Oder viel mehr, was er verkaufen will. Der aktuelle James Bond-Streifen „Spectre“ wirbt gleich für 17 Markenprodukte. Das muss er auch, sagen die Macher, denn „Spectre “ ist bisher die längste und teuerste Bond-Produktion.
 
Doch Product-Placement bei James Bond ist nicht „top secret“, sondern ein bewährtes Prinzip. So ist seit 20 Jahren der Schweizer Uhrenhersteller „Omega“ offizieller Sponsor der Bond-Filme und Hersteller der berühmten Agenten-Uhr. Nach dem Kinostart von „Goldeneye“ 1995 stiegen die Verkaufszahlen der „Omega“-Uhren um 35 Prozent! Ob das auch Designer Tom Ford (54) erwarten darf, der James Bond 007 alias Daniel Craig (47) in „Spectre“ seine schicken Anzüge auf den Astralkörper geschneidert hat?
 
Doch nicht für alle lohnt sich das Geschäft: Sony, Hersteller des Bond-Telefons, hat die Lizenz zum Werben bisher noch keine Extra-Marktanteile gebracht. 

Der deutsche Kinostart von „Spectre“ findet am 5. November 2015 statt.

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