Florian David Fitz im Interview
von Judith Bonesky
Herr Fitz, warum tragen sie Jessica Schwarz auf Händen?

Richtig gelesen! Im neuen Film „Jesus loves me“ rettet Schauspiel-Star Florian David Fitz (36) als Jesus seine Maria (Jessica Schwarz) aus dem Wasser. STYLEBOOK hat das erste exklusive Foto aus dem Film! Außerdem haben wir mit Fitz gesprochen: Über Glauben, Wiedergeburt und seine Qualitäten als Regisseur.

  • Florian David Fitz und Jessica Schwarz in „Jesus loves me“

STYLEBOOK: Sind Sie gläubig?
Fitz: Nicht im kirchlichen Sinne. Aber ich bin römisch/katholisch getauft.

Wann und wo beichten Sie denn?
Ich beichte nur bei meinen Nächsten. Und nur, wenn ich was verbockt habe.
 
Wie wichtig ist Glaube für Sie?
Glaube gibt eine Antwort auf die essentielle Angstfrage: Was für einen Sinn hat das alles?

Glauben Sie an Wiedergeburt?
Nicht wirklich. Aber wenn es geht, möchte ich nicht als Bandwurm wiedergeboren werden. Ich würde es als würdelos empfinden, im Hintern von anderen Menschen zu leben.
 
Welche Bedenken hatten Sie, den Jesus zu spielen?
Da gab es einige, aber ich bin ja nicht der erste und werde auch nicht der letzte sein.



Welche Qualitäten mussten Sie sich für die Rolle aneignen?
Ich muss die Welt mit frischen Augen sehen. Der Mann war lange nicht auf der Erde.

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Was würden Sie als Jesus am liebsten mal verkünden?
Liebe deinen Nächsten. Da hatte der Mann doch Recht.

Sie haben bei diesem Film auch zum ersten Mal Regie geführt. Wie gefiel Ihnen die neue Aufgabe?
Sehr gut. Ich kann nicht über Langeweile klagen.
 
Es soll ja unterschiedliche Typen von Regisseuren geben...
Da musst Du andere fragen. Ich bin glaub ich zu frisch im Geschäft, um rumzuschreien. Das ist ja bei alten Hasen schon peinlich.
 
Wie schafft man die Aufgaben als Regisseur und Schauspieler gleichzeitig?
Ich spiele, dann gucke ich. Und verlasse mich auf meinen Instinkt. Und ich habe ja tolle Schauspieler. Die muss ich nicht zur Tränke tragen.
 
Was hat Sie gereizt an dem Job als Regisseur?
Die Produzenten Nico Hofmann und Thomas Peter Friedl haben mir den Job anvertraut und ich hatte Lust auf das Projekt.

Der Kino-Start von „Jesus loves me“  ist für 2012 geplant.

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