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Foto: Getty Images

Heute ist wieder Eurovision Song Contest!
Die schrägsten Grand-Prix-Outfits aller Zeiten

Es ist der berühmt-berüchtigste Song-Wettbewerb des Jahres. Zum 57. Mal findet heute Abend der Eurovision Song Contest (früher Grand Prix Eurovision de la Chanson) statt, diesmal in Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan. Berühmt ist er für die Sänger, die nach ihrem Sieg zu Stars wurden, wie Abba, Nicole, Vicky Leandros, Lena Meyer-Landrut. Und berüchtigt für die Sänger, die sonst noch antreten. Denn die fallen meist durch die unglaublichsten Outfits auf! STYLEBOOK hat mal tief in der Mottenkiste gekramt und zeigt die schrägsten Stücke der vergangenen Jahre.

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    Foto: DPA Picture-Alliance

    Einfach nur schräg

    Die irren Outfits der Grand-Prix-Geschichte sind so legendär wie der Songwettbewerb selbst. Einfach mal weiter durch die Fotogalerie klicken...

57 Jahre – und noch mehr Kostüme. Der Grand Prix hat schon so einige schräge Vögel gesehen. Mit dabei: Leute, die aussahen, als wollten sie direkt nach ihrem Auftritt eine Weltall-Invasion starten, wie der griechische Sänger Michaelis Rakintzis, der mit seiner Band 2002 antrat. Ihr Song gewann nicht. Dafür blieb ihr „Starship Troopers“-Look in Erinnerung. Ob sie hinterher ein Raumschiff wieder abgeholt hat?

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Oder kamen sie direkt von einem anderen Stern, wie die Band Verka Serduchka, die 2007 für die Ukraine antrat? Goldene Anzüge, goldene Mäntel – auf dem Kopf eine goldene Kappe mit Stern. Ja, das sah einfach nur gaga aus!

Doch Gold-Farbe war schon 2000 bei Hitsänger Stefan Raab sehr angesagt. In Schlaghosen, Glitzerjacke und Plateauschuhen trällerte er „Wadde hadde dudde da“. Er gewann zwar erst 2010 als Produzent von Lena Meyer-Landrut den traditionellen Gesangs-Wettbewerb, dafür blieb sein Outfit in Erinnerung – genau wie das von Guildo Horn, den Raab zwei Jahre zuvor, 1998, ins Sänger-Rennen geschickt hatte. Er schrieb ihm den Hit „Guildo hat euch lieb“ und erreichte den siebten Platz. Horn und seine orthopädischen Strümpfe brannten sich in unser kollektives Klamotten-Gedächtnis…

Wie auch die Gummi-Horroranzüge der finnischen Rockband Lordi! Die Kunststoffmonster waren DIE Überraschungsgewinner 2006. Mit irrer Pyroshow und noch irreren Kostümen sangen – oder besser gesagt – brüllten sie ihren Hit „Hard Rock Hallelujah“ und überzeugten das sonst so schlagerlastige Publikum.

Und die irren Iren? Die verrückten Jedward-Zwillinge treten auch dieses Jahr wieder beim Eurovision Song Contest an. Outfit: garantiert mindestens so schräg und auffällig wie letztes Jahr. Nur wissen sie noch nicht, wie sie sich ihre Haare stylen sollen. Letztes Jahr standen sie ihnen so zu Berge, dass sie genauso groß wie ihre Köpfe waren. Ob es dieses Jahr wirklich viel anders sein wird…?

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