„Vogue“-Cover mit Kim Kardashian: Spott und Hohn im Internet

Foto: Getty Images, Instagram/kimkardashian

Spott und Hohn im Internet über „Vogue“-Cover
von Julia Wagner
5 Gründe, warum Kim Kardashian so unbeliebt ist

Endlich hat es Kim Kardashian (33) aufs Cover der US-„Vogue“ geschafft. Doch wie es scheint, gönnen ihr nur wenige diesen Triumph. Im Netz wird gespottet, was das Zeug hält – sogar Promis wettern gegen das Starlett. Warum nur ist Kim so unbeliebt? STYLEBOOK kennt die Antworten.

  • Kim Kardashian & Kanye West auf dem Cover der Vogue

    1/8

    Foto: Vogue

    Das Cover des Anstoßes: Kim Kardashian in einem Lanvin-Brautkleid auf dem Cover der „Vogue“, gemeinsam mit ihrem Verlobten Kanye West

Schauspielerin Sarah Michelle Gellar (36) möchte ihr „Vogue“-Abo kündigen. Der Grund: Kim Kardashian. Auf Twitter schrieb sie kurz nach Bekanntwerden des neuen April-Covers mit Kimye: „Ich fürchte, ich muss mein Abo stornieren. Wer ist noch dabei...?“

Während Kims langersehnter Traum endlich in Erfüllung gegangen ist, hagelt es im Netz dafür viel Kritik. „Das Cover von „Vogue“ ist heilig. Wie konntet ihr“, twitterte eine Kim-Haterin. Eine andere schrieb: „Zeit, dass ‚Vogue‘ endlich wieder Models auf das Cover nimmt“. Doch warum gönnen viele Kim ihren Erfolg nicht? STYLEBOOK kennt dafür fünf Gründe:

1. Sie hat kein Talent und ist trotzdem erfolgreich

Warum genau Reality-TV-Star Kim Kardashian berühmt ist? Die Frage ist berechtigt! Sie hat weder schauspielerische Begabungen noch kann sie singen. Sie hat auch keine Modelmaße, um auf dem Laufsteg zu arbeiten. Und sich die Schwangerschaftsstreifen im TV weglasern zu lassen, ist KEIN Talent. Trotzdem kassiert sie laut „Forbes“ im vergangenen Jahr 10 Millionen Dollar (ca. 7,25 Mio. Euro) – und ist ein Weltstar. Für ihren Karriere-Kickstart bediente sie sich anderer Promis: Ex-BFF Paris Hilton (33), an deren Fersen sie sich heftete, und Ex-Freund Sänger Ray J. (33) , mit dem sie 2007 ein Sexvideo drehte das – ups – natürlich ganz versehentlich an die Öffentlichkeit gelangte. Solche talentfreien Karrieren goutieren die wenigsten – außer vielleicht Daniela Katzenberger (27).

2. Ihre Dauerpräsenz nervt
Kim lässt sich überall dort blicken, wo Kameras zu vermuten sind. Notfalls bringt sie ihre eigenen mit, um für ihre Reality Show „Keeping Up With the Kardashians“ zu drehen, wie beim Wiener Opernball, bei der Haute Couture Show in Paris oder beim Schönheitsdoc. Jeder Moment ihres Daseins wird getwittert, auf Instagram gepostet oder für Facebook festgehalten. Sogar private Momente werden mit der Öffentlichkeit geteilt, wie ihre Verlobung mit Kanye West (36). Hier wurde das Video sogar nachgestellt. Willst du gelten, mach dich selten – für Kim kommt dieses Motto nicht in Betracht, leider mit den entsprechenden Folgen. 

3. Sie ist zu bemüht
Frauen wie Sarah Jessica Parker (48) haben sich ihren Ruf als Stilikone zufällig erarbeitet. Kim wäre auch gerne eine – so schnell wie möglich. Dafür tut sie so ziemlich alles: Quetscht sich in Designer-Couture, freundet sich mit Givenchy-Designer Ricardo Tisci (39) und „Vogue“-Chefin Anna Wintour (64) an, sitzt bei den Haute Couture schauen in der ersten Reihe und nutzt die guten Kontakte zur Mode-Branche ihres Verlobten Kanye West. Mit Erfolg: Sie ziert mit ihm gemeinsam die April-Ausgabe der „Vogue“. Doch den Sprung vom Reality-Starlet zur Fashion-Ikone finden viele Mode-Experten lächerlich.

4. Für PR tut sie ALLES

Ihre Hochzeit mit Basketballspieler Kris Humphries (29) 2011 soll ein reiner PR-Stunt für ihre Reality-Show gewesen sein. Bereits 72 Tage nach ihrer Schließung war die Ehe wieder gescheitert – exakt nachdem die Dreharbeiten zu „Keeping Up With the Kardashians“ abgeschlossen waren. Erst das glückliche Paar spielen, die Bilderrechte der Hochzeit für 1,5 Millionen Dollar an das „People“ Magazin verkaufen – und dann einem Mann eiskalt das Herz zu brechen ist leider alles andere als cool. Noch dazu wo es sich hier um einen beliebten US-Sportler handelt. Da stand die Öffentlichkeit auf seiner Seite.  

5. Sie machte den coolsten Mann der Welt uncool
Kanye West war mal so ziemlich der lässigste Typ auf dem Planeten, galt als einer der wichtigsten Rapper der 2000er-Jahre, wurde vom „Time“-Magazine 2005 unter die „100 einflussreichsten Menschen“ der Welt gewählt und sein Mode-Stil beeindruckte sogar die strenge Anna Wintour. Dann kam Kim Kardashian. Seitdem macht Kanye schlechte Musik, peinliche Videos in denen seine Verlobte halbnackt mitspielt und Schlagzeilen wegen seines Privatlebens statt mit seiner Musik. Kanye Fans, von denen es NOCH jede Menge gibt, nehmen ihr das extrem übel.

Fazit: Kaum ein Promi polarisiert so, wie es Kim Kardashian tut. Da ist es eigentlich kein Wunder, dass sich jetzt ihre Hater zu Wort melden. Allerdings hat Anna Wintour die beiden aus eigenem Entschluss aufs Cover genommen. „Man hat vielleicht gelesen, dass Kanye mich angefleht hätte, seine Verlobte aufs „Vogue“-Cover zu nehmen. Doch er tat nichts dergleichen“, schreibt Wintour im Editorial. Scheint, als müssten sich alle daran gewöhnen: Kim ist jetzt „Vogue“.
 



Anzeige




Kommentare


Blogs