Nach Ehe-Aus: Alle gegen Gwyneth
von Alexandra Kusserow
Operation Shitstorm

Schon 2013 wurde Gwyneth Paltrow (41) vom „Star“-Magazine zum meist gehassten Hollywood-Promi gewählt. Nach der Trennung von Chris Martin (37) ist jetzt aber ein wahrer Shitstorm gegen die Schauspielerin entbrannt. STYLEBOOK verrät, mit welchen Äußerungen sich die Perfektionistin neue Feinde gemacht hat.

  • Gwyneth Paltrow mit Moses und Apple

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    Foto: Splash News

    Beschäftigter als jede andere Mutter? Seit Gwyneth Paltrow im Interview äußerte, sie habe es mit ihrem Job als Schauspielerin schwerer als andere berufstätige Mütter, zieht sie einen regelrechten Shitstorm auf sich

Vergangene Woche veröffentlichte Gwyneth Paltrow auf ihrer Website „Goop“ nicht wie gewohnt einen wegweisenden Tipp für ein gesünderes Leben, sondern ein Statement zu ihrer Trennung von Coldplay-Frontman Chris Martin (37). Die Perfektionistin, die an ihrer Ehe gescheitert ist, wählte darin die Formulierung „Concious Uncoupling“ (dt.: „bewusste Entpaarung“) – und schaffte damit nicht nur das bisher meist kommentierte Celebrity-Zitat 2014, sondern auch das derzeit meist belächelte.

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Den Grund dafür lieferte Gwyneth Paltrow selbst, indem sie ihren Arzt und Gesundheitsguru Dr. Habib Sadeghi und dessen Frau, Dr. Shahrzad Sami, die Trennung von ihr und Chris Martin auf ihrem Blog spirituell kommentieren lässt. Ähnlich merkwürdig: Einige Tage später bedankt sie sich im Postskriptum eines Hähnchen-Rezepts auf ihrer Website für die Unterstützung bei der Trennung. Wahrlich Feinde hat sie sich allerdings erst mit dem ersten Interview nach der Trennung gemacht, das sie dem amerikanischen „E!“-Magazin gab. Darin beschwert sie sich über die schwierige Doppelbelastung als Frau – und diskreditiert dabei andere Mütter:

„Ein Büro-Job ist Routine; man kann alles morgens vor der Arbeit erledigen und kommt dann abends nach Hause“, tönt die Schauspielerin gegenüber „E!“ und fügt hinzu: „Für mich ist es schwieriger (...) Als Mutter einen regelmäßigen Job zu haben ist nicht dasselbe, wie einen Film zu drehen und 14 Stunden pro Tag zu arbeiten“. 

Die arbeitende Mutter und Journalistin Mackenzie Dawson wurde sogar so sauer über diesen hinkenden Vergleich, dass sie sich in der „New York Post“ mit einem offenen Brief an Gwyneth Paltrow wandte, in dem sie sarkastisch schrieb:

„Abends strotze ich nur so vor Energie! Dann koche ich ein Wellness-Menü Deines Blogs, gehe anschließend zum Yoga, meditiere einige Stunden und shoppe noch das Paar Leo-Shorts für 300 Euro von Deiner Website, damit ich auch auf den Frühjahrs-Urlaub vorbereitet bin, den mein Mann, Sohn und ich jetzt nehmen.“

Harte Worte, aber: Gerade befindet sich Gwyneth auf Trennungs-Urlaub auf der Bahamas-Insel Eleuthera – mit ihrem Noch-Mann Chris Martin und den Kindern Apple (9) und Moses (7). Und beim abendlichen Dinner zeigt sich das Paar stets gut gelaunt, wie „Dailymail“ berichtet. Von Trennungsschmerz oder hartem Alltag keine Spur. Nur ihren Ehering trägt Gwyneth zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren nicht mehr – als einziges Indiz ihrer „bewussten Entpaarung“.

Mit einer leidenden Gwyneth würden wohl mehr Menschen mitfühlen, so geht der „Shitstorm“ weiter – und einige mehr Fans werden sich von ihr wohl „entpaaren“.

Noch mehr zu dem Shitstorm gegen Gwyneth sehen Sie auch im Video.




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