Gwyneth Paltrow: Diät-Zwang und Ehe-Krise kratzen am Sauber-Image der Schauspielerin

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Diät-Zwang, Seelen-Striptease, Zicken-Krieg, Ehe-Krise...
Was ist los mit Gwyneth Paltrow?

Was täten wir nur ohne Gwyneth Paltrow (40)? Sobald wir über die Schauspielerin lesen oder Fotos von ihr sehen, wird selbst unser Leben ein kleines bisschen perfekter. Nur in letzter Zeit lässt uns Glücksbote Gwynie immer öfter im Stich. Kritik, Häme und Negativ-Schlagzeilen kratzen am sauberen Image von Hollywoods Vorzeige-Blondine.

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    Alles scheint an Gwyneth Paltrow perfekt: Ihre Haare, ihre Figur, ihre Aufritte

Gwyneth Paltrow ist mit unglaublicher Schönheit gesegnet, seit fast zehn Jahren mit dem Coldplay-Frontmann Chris Martin (36) verheiratet, gemeinsam haben sie zwei süße Kinder, Apple (8) und Moses (6), und ein nahezu skandalfreies Privatleben. Wer beneidet sie nicht dafür?

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Doch in letzter Zeit schlägt die Stimmung gegen Paltrow um. Immer öfter gibt es negative Kritik an ihrem so perfekten Leben. Und daran ist die Blondine selbst nicht ganz unschuldig.

Ihre Lebensbeichten
Mit öffentlichen Geständnissen über ihre Depressionen, Eheschwierigkeiten, frühere Drogenprobleme und sogar eine Fehlgeburt geht sie den Leuten allmählich auf die Nerven. Paltrows Strategie ist klar: Je unglamouröser das Leben der Schauspielerin nach außen erscheint, desto eher glauben die Leute, sie wäre so normal wie sie. Geht leider nicht immer auf.

Ihre Luxustipps
Als Paltrow auf ihrem Lifestyle-Blog „Goop“ ihre modischen Frühlings-Must-Haves präsentierte (sie gab dafür annähernd 350.000 Euro aus), erntete sie bittere Häme. Denn schließlich sind die empfohlenen Designerteile von Lanvin, Valentino & Co. für Otto-Normalos unerschwinglich. Genauso wie Yogamatten für 1000 Dollar und Körperpflegeprodukte für über hundert Dollar, die dort angeboten werden. 

Ihre Predigten
Auch mit ihrem neuen Kochbuch „It's all good'“ hat sich Paltrow eher in Teufels Küche als in den Koch-Himmel gebracht. Darin geht es weniger um Genuss und die Liebe zum Essen, als vielmehr um ein sklavisches Ernährungsregime. Von A wie Alkohol bis P wie Paprika bis Z wie Zucker wird darin so ziemlich alles vom Speiseplan im Haus Paltrow verbannt. Vor allem die Aussage, dass Paltrow ihren Kindern regelmäßig Kohlehydrate verbietet und diese manchmal hungrig ins Bett gehen müssen, wurde wütend diskutiert. Obwohl Paltrow zurückruderte und öffentlich gestand, dass ihre Kinder manchmal auch Cola und Chips essen dürfen.

Ihre Gegner
„Das Buch liest sich wie das Manifest einer sonderlichen Studententruppe aus gesunden Mädchen, die Rübensaft statt Filzstift benutzen, um die Problemzonen auf dem Körper der anderen zu markieren“, ätzte die „New York Post“. Auch Jessica Alba (31) knöpfte sich ihre Schauspielkollegin vor: „Meine Tipps sind wesentlich verständlicher und normaler im Alltag anzuwenden... “ Ein Schlag mit der Zaunlatte in Paltrows Gesicht. Zur Erklärung: Alba versucht mit einem neuen Kochbuch und der Webseite „The Honest Company“ ebenfalls eine ernährungsbewusste Klientel für sich zu gewinnen.

Selbst Paltrows Ehemann, Chris Martin, steht nicht mehr so ganz hinter seiner Frau. Er soll sie sogar öffentlich kritisiert haben, verriet ein Insider gegenüber dem Magazin „Closer“: „Chris sagte ihr, dass sie manchmal zu redselig ist und dass sie vor dem Sprechen erst einmal nachdenken soll...“

Es scheint, als wäre Gwyneth Paltrows Leben mit ihren gut gemeinten Ratschlägen und Lebensbeichten gehörig aus der Balance geraten. Vielleicht sollte Gwyneth einfach mal Diät von sich selbst machen.

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