Schauspielerin Iris Berben
von Christiane Hoffmann
Warum steht sie plötzlich zu ihren grauen Haaren?

Iris Berben (61) erstaunte alle bei der Gala „Preis für Toleranz und Verständigung“: schwarze Wow-Robe, kirschrote Lippen und – grauer Haaransatz. Das Geheimnis um den neuen Look der Berben lüftet STYLEBOOK-Kolumnistin Christiane Hoffmann. Ebenso Sarah Connors (31) Fitness-Geheimnis.

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    Iris Berben reiht sich mit ihrem grauen Ansatz in eine Reihe prominenter Grau-Trägerinnen wie Kate Moss (links) und Model Kristen McMenamy (rechts)

Es war der wichtigste Termin der Woche. Bundeskanzlerin Angela Merkel (57) wurde im Jüdischen Museum der „Preis für Toleranz und Verständigung“ verliehen. VIPs, VIPs, VIPs – ALLE kamen. Standing Ovations für die Kanzlerin. Zuvor lauschte man in der Philharmonie dem Festkonzert: Daniel Barenboim dirigierte Bruckners 7. Sinfonie (perfekt, weil schön und schön kurz...!). Klatscht man an einem solchen Abend?

Aber natürlich! Nur leiser, dezenter vielleicht. Zum Beispiel darüber, dass ein Ordner den ganzen Abend auf das Kanzlerinnen-WC Acht geben musste. Sicherheit geht vor!

UND: Iris Berben!!!! Die zum Niederknien attraktive Stil-Ikone erstaunte in hohem Maße!

Sie kam ganz in Schwarz – sehr schlicht, sehr cool. Trug kirschrote Lippen – sehr trendy. Am Arm: Ihren groß gewachsenen Lebensgefährten Heiko Kiesow – sehr happy. Aber WAS war DAS?
Warum in Gottes Namen steht die Berben – 61 Jahre JUNG – plötzlich zur ihrem Alter? Sie lässt ihr Haar erGRAUen! Dafür braucht es wirklich Toleranz und Verständigung…

Graue Haare, kann das IN sein? JA, absolut! Es ist ein Statement – und jederzeit reversibel mit der notwendigen Portion Farbe.

Topmodel Kristen McMenamy, die in den 90ern eines der heißesten und bestverdienenden Mädchen war, feierte letztes Jahr ihr glamouröses Comeback – mit silbergrauem Schopf. Vor sieben Jahren hatte sie schlicht aufgehört, ihr Haar zu färben. Mit 46 – und GRAU – ziert sie den Titel der Italo-„Vogue“, wurde DAS Gesicht für das Label Viktor & Rolf.

Im letzten Jahr präsentierte Supermodel Kate Moss (37)  ihre neue Taschenkollektion für Longchamp mit sehr breitem grauen Ansatz in den ansonsten blonden Haaren. Eine Nachlässigkeit, die nicht unlässig wirkte.

Die Berben übrigens wird demnächst wieder ihr Grau vernichten, es ist nur temporär... Berben sagte zu „Bild“ : „Das ist für meinen neuen Film, in der Rolle trage ich eine graue Perücke. Brauche dafür den passenden Ansatz. Bis ich ganz grau bin, das dauert zu lang. Da bin ich mindestens 70...“

★★★

Eine GRAUE Maus ist die Neue an George Clooneys Seite definitiv nicht.  Ex-Wrestlerin und Model Stacy Keibler (32) schmückte George Clooney (50) in den letzten Tagen bei fünf offiziellen Terminen: den Premieren von „Die Iden des März“ und den „15th Hollywood Film Awards“. Sie ist sein bestes Accessoire. Und sie steigert durch seine Liebe zu ihm ihren eigenen Marktwert. Vom Z-Promi zur Liebsten eines A+-Promis!

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Stacy hat durch George ihren „Preis“ für den Auftritt bei einem PR-Termin oder auf einem roten Teppich um 150 Prozent gesteigert! Wer sie haben will muss 25.000 Dollar (rund 17.800 Euro) hinlegen, berichtete die „New York Post“. Je länger es George mit ihr durchhält, umso lukrativer für Stacy.

Wertsteigerung via Bettlaken...

★★★

Die Sätze der Woche stehen diese Woche im „Spiegel“, als Frauenpostille bislang eher unverdächtig und stets darum bemüht, nicht zu flach wirken...

Flunderflach war, was der momentan erfolgreichste Schuh-Designstar Christian Louboutin (47) dort von sich gab: „Deutschland ist, was Schuhe betrifft, sehr geerdet, mit vielen Flach-Flach-Frauen. Die deutschen Frauen müssen offenbar unheimlich viel gehen, außerdem haben die Deutschen diese Wander- und Fahrradkultur, sie sind gern in der Natur. Das verträgt sich nicht so gut mit High Heels. Ich würde allerdings nicht so weit gehen zu behaupten, das Deutsche den schlechteren Sex haben...“

Ufffff...

★★★

Die Mama der Woche...
... ​ist Sarah Connor (31)! Bei „X Factor“ hat sie ihre Tochter Delphine Malou hinter den Kulissen. Und stillt sie auch. Vor der TV-Kamera von RTL äußerte sie sich über den Spagat zwischen Mama-Sein und Star-Dasein: Das heftigste, was ihr passieren könnte, sei ein feuchtes Dekolleté – durch die Muttermilch, die durch ihr Designer-Outfit dringen könnte. Ja, sie erzählte das tatsächlich mit einem sanften Mutti-Lächeln auf den Lippen. Wunderbar normal und offenherzig...

Nur sieben Wochen nach der Geburt hat die Sängerin und „X Factor“-Jurorin ihren After-Baby-Body im Turbotempo wieder auf altes Maß getrimmt – trotz Stillen! In „Bild am Sonntag“ verriet sie ihr Geheimnis: „Trainiere hart, ernähr dich smart! Ich trainiere vier- bis fünfmal mit meinem Personaltrainer Leo. Es nennt sich Crossfit und ist wahnsinnig anstrengend, aber extrem effektiv und wenig zeitaufwendig. Aber man braucht Disziplin und Ehrgeiz. Zweimal die Woche versuche ich, Yoga zu machen.“

Aber was genau ist Crossfit? Es gilt als das härteste Workout der Welt. So machen sich seit 2007 die amerikanischen Elitesoldaten „Marines“ fit! Das Training wird in den USA und Kanada von Polizeiakademien, Kampfsportlern, Sonderkommandos und im Militär angewandt, zielt ganzheitlich auf Ausdauer, Kraft, Flexibilität, Schnellkraft, Agilität, Balance, Koordination und Motorik. Die Sätze gehen – ohne Pause – über mehrere Minuten mit Alltagsgegenständen wie Treppen, Wasserkästen, Zäunen, dazu Medizinbälle, Springseile etc.

Mit anderen Worten: ekelig anstrengend, irre effizient.

Da fällt uns nur zum Abschluss ein sehr weises Schönheitsprinzip von Frankreichs Superstar Catherine Deneuve (68) ein: „Irgendwann musst Du Dich entscheiden – für Dein Gesicht oder Deinen Körper...“ In unseren Worten: Ziege oder Kuh. Muh!

In diesem Sinne – ein tierisch schönes Wochenende!

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