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Diese Stars wurden früher gemobbt!
In der Schule waren sie Aussenseiter...

Man nannte sie „Speckschwarte“, „Tittenlippe“ oder „Miststück“. Hollywood-Stars wie Kate Winslet, Rosie Huntington-Whiteley oder Kristen Stewart wurden in ihrer Kindheit gemobbt. Heute sagen sie: Das hat uns stark gemacht.

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    Kate Winslet (36) begann ihre Schauspielkarriere bereits im Alter von elf Jahren. Ihr Selbstvertrauen hat sie vor allem ihren Eltern zu verdanken, erzählte sie in einem Interview. Als sie in der Schule wegen ihres Gewichts gehänselt wurde, hätten ihre Mutter und ihr Vater ihr versichert: „Du bist großartig, so wie du bist.“


Wenn Kate Winslet (36) von ihrer Kindheit erzählt, dann klingt das sehr ernüchternd. Ein Mauerblümchen sei sie gewesen, „dick“, „schüchtern“ und „pausbäckig“. „Wegen meines Gewichts beschimpften mich die Mädchen in meiner Klasse als ‚Speckschwarte’“, sagte sie Anfang des Jahres in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“. Und in der letzten Ausgabe des italienischen Magazins „A“ erzählt die Oscar-Preisträgerin, zumindest die Lehrer hätten sie gemocht: „Das war ein weiterer Grund für meine Mitschüler, mich zu hassen.“
 
Damit ist der Hollywood-Star nicht allein. Zahlreiche Prominente erzählen in Interviews immer wieder: Wir waren keine Homecoming-Queens, keine Cheerleader oder Mädchenschwärme – sondern Außenseiter.

Jessica Alba (31)
etwa aß ihr Pausenbrot aus Angst vor dem Mobbing ihrer Mitschüler lieber im Zimmer der Krankenschwester. Victoria Beckham (38) sagt von sich selbst, sie hätte keine Freunde gehabt und sei ein dünnes, blasses Mädchen gewesen – mit „einer Zahnlücke, die so groß war, dass ein Erbse hineinpasste“. Und Kristen Stewart (22) wurde von den Mädchen in ihrer Klasse regelmäßig als „Miststück“ beschimpft. 
 
Die Geschichten klingen traurigschön – und enden so, wie man es in Hollywood am liebsten hat: mit einem Happy End. Die Stars haben es schließlich geschafft, vom Loser zum Star, vom hässlichen Entlein zur Stilikone.
 
Viele Prominente wurden nach eigenem Bekunden übrigens genau wegen jener Eigenheiten und Talente gemobbt, die sie später berühmt gemacht haben. „Man nannte mich ‚Tittenlippe', weil ich große Lippen hatte, aber keine Brüste“, sagte Rosie Huntington-Whiteley (25) der Zeitschrift „GQ“. Heute schwärmen Journalisten und Fans vom sinnlichen Schmollmund der Schauspielerin.

Mobbing kann eben nicht nur unheimlich verletzen – sondern auch ein gewaltiger Antrieb sein. Wer will schon ausbrechen und sich beweisen, wenn er in der Schule nur hofiert wurde? „Wenn du so etwas durchmachst, wirst du stärker“, so Kate Winslet.
 
Und in der aktuellen Ausgabe der kanadischen „Elle“ verrät Kristen Stewart (22), dass sie ihre Peiniger von früher gerne einmal wiedersehen würde: „Nicht, dass ich etwas tun würde“, sagt sie. „Aber es wäre sehr interessant, sie jetzt, wo man erwachsen ist, abseits von all dem hier, noch einmal zu sehen.“

Dann könnte die Schauspielerin sie mit einer schönen Erkenntnis konfrontieren: Schule ist nicht alles. Danach werden die Karten neu gemischt.


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