Franco als Hefner, Streep als Thatcher
Wenn Stars Star spielen

Hugh Hefner (85), Margaret Thatcher (86) und Marilyn Monroe († 36). Alle sind bekannte Persönlichkeiten, deren Namen wohl fast jedem ein Begriff sind. Ihre Biografien werden verfilmt, die Rollen werden an ebenso berühmte Schauspieler vergeben. Die sogenannten Biopics sind eine große Herausforderung, denn die Anforderungen einer perfekten nachinszenierten Berühmtheit wie Marilyn oder Thatcher sind hoch – allerdings auch ein großer Garant dafür, reichlich Preise abzuräumen.

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    Michelle Williams spielt Marilyn Monroe in "My week with Marilyn" (Kinostart im April)

In dem Biopic „Lovelace“ über die Ex-Pornodarstellerin Linda Lovelace sollte James Franco (33) eigentlich die Rolle ihres Ehemanns übernehmen, doch dann kam es anders: Ihm wurde der Part von Hugh Hefner angeboten. Natürlich nahm er an. Denn welcher Mann würde nicht gerne einmal den Playboygründer mimen?!
 
Die ersten Fotos vom Set zeigen: Diese beiden Männer sehen sich verblüffend ähnlich.

Auch die Schauspielerinnnen Meryl Streep (62) und Michelle Williams (31) sorgten in den vergangenen Wochen für Kino-Gesprächsstoff.

„The Iron Lady“ ist erst kürzlich in den Kinos angelaufen (in Deutschland feiert der Film auf der Berlinale seine Premiere). Die Biografie über die britische Premierministerin Margaret Thatcher, Englands erste weibliche Politikerin, wurde mit Meryl Streep in der Hauptrolle besetzt. Auch wenn Meryl Streeps Gesichtszüge weicher und wärmer sind als die des Originals, wurde sie für ihre schauspielerische Leistung mit einem Oscar nominiert.

Ebenso beeindruckte Michelle Williams als Marilyn Monroe in dem Film „My Week with Marilyn“ (ab April in den deutschen Kinos). Mit runderen Kurven, Marilyn-Frisur in 50er-Jahre-Manier und knallroten Lippen, könnte man meinen, sie sei die Hollywood-Legende höchst persönlich.  Für ihre Performance erntete die junge Schauspielerin auch gleich einen Golden-Globe-Award.

Doch was bewegt einen Schauspieler dazu, in die Rolle einer bekannten Persönlichkeit zu schlüpfen? Ist es der hohe Anspruch, der realen Person gerecht zu werden und die Faszination, sich mit Legenden, großen Persönlichkeiten und deren Geschichten, sowie Schicksalen auseinanderzusetzen?

Der Wunsch nach einer authentischen Darstellung der Rolle ist vermutlich jedem Schauspieler wichtig. Ebenso die Auseinandersetzung mit eigenen fiktiven Vorstellungen und realen Bildern der Persönlichkeiten.

Kurzum: Streep kann mit ihrer schauspielerischen Leistung einen realistischen Einblick in die Person der Margaret Thatcher geben. Nun bleibt es abzuwarten, ob wir das auch von Michelle Williams als Marilyn Monroe und James Franco in dem Part des Hugh Hefner behaupten können.

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