„Fifty Shades of Grey“ zerstört Beziehungen
Frauen servieren Partner für schlechten Sex ab

Seit „Fifty Shades of Grey“ wissen viele Frauen ganz genau, was sie sich im Schlafzimmer wünschen – und was nicht. Wenn‘s im Bett nicht läuft, wird der Liebste notfalls sogar abgeschossen.

In „Fifty Shades of Grey“ versetzt Christian Grey seine Ana schon beim ersten Versuch in Dauerekstase – doch welcher normale Mann kann im Schlafzimmer schon mit einem superheißen, sexbesessenen Milliadär mit eigenem Spielzimmer mithalten? Viele dürften es nicht sein. Zum Leidwesen vieler Herren ist der Erwartungsdruck mit dem Erscheinen des Erotikbestsellers trotzdem gestiegen.

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    Als Christian Grey und Anastasia Steele machen Jamie Dornan und Dakota Johnson vor, wie es geht

Frauen legen mehr wert auf guten Sex
„Lovehoney“, Englands größter Händler für Sextoys, hat 1750 Briten zu ihrem Sexleben befragt und dabei herausgefunden, dass es den Ladys durchaus wichtig ist, auf ihre Kosten zu kommen. Ein Drittel der Frauen gab zu, sich schon einmal von einem Mann getrennt zu haben, weil es im Bett nicht gut lief. Bei den Herren war es gerade einmal ein Fünftel. Die Hälfte aller befragten Frauen bestand außerdem darauf, dass die Technik ihres Liebhabers „sehr wichtig“ sei, nur 37 Prozent der Männer konnten sich dieser Meinung anschließen.

Mehr Spaß mit „Fifty Shades of Grey“
Sprecher Richard Longhurst hat für die Ergebnisse der Studie eine Erklärung parat: „Es besteht kein Zweifel, dass die „Fifty Shades of Grey“-Bücher und Filme Frauen langfristig im sexuellen Bereich bestärkt und zu einem fundamental veränderten Verhalten im Schlafzimmer geführt haben.“ Diese Entwicklung sei aber durchaus auch für die Männer positiv, weil so beide Partner mehr Spaß am Sex hätten. „Und es kehrt den traditionellen Glauben total um, dass der Mann im Schlafzimmer die Führung übernimmt. Diese Tage sind längst vorbei.“

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