Ein kniffliger Fall: Wer ist der beste Sherlock Holmes?

Cumberbatch, Downey Jr., Caine & Co.
Ein kniffliger Fall: Wer ist der beste Sherlock Holmes?

Sage und schreibe 254 Mal flimmerten Geschichten des britischen Detektivs Sherlock Holmes nun schon über die Fernsehmattscheiben und Kinoleinwände. Das Meisterwerk von Holmes-Erfinder Arthur Conan Doyles, welches im Jahr 1887 erstmals erschien, ist auch heute noch heiß begehrt, wie der Erfolg der Serie „Sherlock“ zeigt. Doch wer ist nun der beste Holmes? STYLEBOOK klärt auf...

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    Foto: dpa picture-alliance

    Das neue Erfolgsduo Cumberbatch und Freeman als Holmes und Watson in der Serie „Sherlock“ – seit dem 17. Mai ist die zweite Staffel in der ARD zu sehen

Immer wieder werden neue Serien und Filme produziert, in denen Sherlock Holmes und sein Kompagnon Dr. Watson knifflige Kriminalfälle lösen. Es scheint so, als würden die besten Schauspieler Schlange stehen, um einmal den Meisterdetektiv aus der Londoner Baker Street spielen zu dürfen. Stoff gibt es genug. Der Autor Arthur Conan Doyle hat 56 Kurzgeschichten und vier Romane geschrieben, in denen Holmes und Dr. Watson durch genaue Beobachtung und rationales Denken Fälle lösen, die für Scotland Yard eine Nummer zu groß sind.

Ganz aktuell: Die Serie „Sherlock“ mit Benedict Cumberbatch (35, „Dame, König, As, Spion“) wird seit 2010 mit großem Erfolg im britischen Fernsehen ausgestrahlt. Nun zeigt die ARD bereits die zweite Staffel in Deutschland. Besonderheiten: Der bodenständige Watson, gespielt von Martin Freeman, ist in dieser Darstellung nicht der Trottel, sondern clever! Und: Im Gegensatz zu den anderen Verfilmungen, die, um Authentizität bemüht, im Großbritannien des 19. Jahrhunderts spielen, versetzt die neue Serie die Handlung in die heutige Zeit. Sherlocks schrulliges Outfit aus kariertem Cape, Hut und Pfeife weicht einer modischen Variante aus Jacke (übrigens von Burberry Prorsum!) und Schal. Der britische Humor aber bleibt.

Doch die Konkurrenz in der Branche ist hoch, messen muss sich der neue Sherlock Holmes zum Beispiel an diesen Detektiven der vergangenen Jahre:

In den zwei Kinoverfilmung „Sherlock Holmes“ (2009) und „S.H.: Spiel im Schatten“ (2011) von Guy Ritchie spielte Robert Downey Jr. (47) an der Seite von Jude Law (Dr. Watson) einen eher ungewöhnlichen Meisterdetektiv. Dank Wortwitz, Charme und körperlichem Einsatz der Helden wurden aus den angestaubten Abenteuern spannungsgeladene Action-Komödien.

Im Film „Genie und Schnauze“ ist Watson (Ben Kingsley) die eigentliche Spürnase, jedoch ein eher schmuckloser Typ. Er erfindet die Figur des genialen Sherlock Holmes und engagiert den Schauspieler, Trunkenbold und Frauenheld Reginald Kincaid, gespielt von Michael Caine (79). Eine witzige Parodie.

Basil Rathbone spielte in insgesamt 14 Sherlock-Filmen (von 1939-1946) und ist wohl der erfolgreichste Detektiv an Watsons Seite.

Cumberbatch selbst lässt sich von seinen zahlreichen Vorgängern aber nicht einschüchtern und erklärt das Phänomen „Holmes“ der ARD folgendermaßen: „Er wird seit 120 Jahren geliebt, weil er etwas sehr Eigenwilliges und sehr Exzentrisches an sich hat, und dabei so britisch ist, dass sein Charakter universal verstanden wird. Sherlock ist der meistverfilmte Charakter aller Zeiten! Kein Grund aber, sich deswegen unter Druck zu setzen.“

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