David Bowie Retrospektive in Berlin: Diese Ausstellung rockt!

David-Bowie-Retrospektive in Berlin
von Niklas Cordes
Diese Ausstellung rockt

Er hat viele Namen – Thin White Duke, Ziggy Stardust – und noch mehr (prominente) Fans: Nicht zuletzt unser aller Role-Model Kate Moss (40) huldigte Musik-Ikone David Bowie (67) im Februar bei der Verleihung der BRIT AWARDS und betrat die Bühne in seinem berühmten Bunny-Suit. Jetzt kommt die Legende Bowie nach Berlin!

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    Foto: Sukita/The David Bowie Archive

    David Bowie in einem gestreiften Anzug für die Aladdin Sane Tour 1973, entworfen von Kansas Yamamoto. Dieses und rund 300 weitere Objekte kann man bis zum 10. August im Martin-Gropius-Bau bewundern

David Bowie – jeder hat ein Bild des Ausnahmekünstlers vor Augen und doch wird jedes anders aussehen, so viele Rollen hat er schon gespielt, so viele unterschiedliche Eindrücke hinterlassen, musikalisch wie optisch.

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Als der Außerirdische Ziggy Sturdust wurde Bowie in den Siebzigern zur androgynen Kunstfigur und Ikone des Glam-Rocks. Der Verwandlungskünstler mit den zwei verschiedenen Augenfarben erfand sich stets neu auf der Bühne, bediente sich der japanischen Pantomime oder Science Fiction-Elementen. Er brachte experimentelle bis poppige, punkige, rockige und romantische Musik zu Tage. Bowie inspiriert Stars und andere Künstler. Zuletzt huldigte Kate Moss dem Ausnahmekünstler, nahm in seinem Namen den Brit Award entgegen und trat stilecht in Bowies „Ziggy-Stardust“-Kostüm von 1972 auf.

Das alles zeigt die Retrospektive „David Bowie“, die vom 20. Mai bis zum 10. August im Berliner Martin-Gropius-Bau gezeigt wird. Zu sehen sind rund 300 Objekte, darunter handschriftliche Texte, Originalkostüme, Fotografien, Filme und Musikvideos, Set-Designs sowie Bowies eigene Instrumente, Album-Cover und persönliche Sammlungsstücke. Sie zeigen, wie Bowie spielerisch Grenzen zwischen Traum, Realität, Genre und Gender überwindet. Die Ausstellung zeigt, wie aus dem jungen David Robert Jones der Superstar David Bowie wurde.

Im Mittelpunkt der Berliner Ausstellung: Die Beziehung Bowies zu Berlin. Von 1976 bis 1978 war das lebendige West-Berlin für Bowie Zufluchtsort. Dort schrieb er drei seiner erfolgreichsten Alben, unter anderem „Heroes“. Seine Berliner Schaffensphase war inspiriert von der Subkultur der 70er Jahre und der kulturellen Vergangenheit der Stadt.  

Wer nicht auf die Eröffnung der aufregenden Reminiszenz warten kann, der darf schon einmal im zur Londoner Ausstellung veröffentlichen Band „David Bowie“ (Knesebeck Verlag) schmöckern, der Anhand der Exponate ein Einblick in die schillernde Welt des „Mann, der vom Himmel fiel“ gibt. 

Alle Infos zur Ausstellung gibt es unter davidbowie-berlin.de, der Eintritt bis 16 Jahre ist frei, Erwachsene zahlen 14 Euro.


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