Der reichste Fußballer in Rente
Das Millionenimperium von David Beckham

Der Star-Fußballer David Beckham (39) hat in seinem ersten vollen Jahr als Rentner mehr Geld gescheffelt als je zuvor. Offensichtlich ist Nicht-Kicken lukrativer als umgekehrt.

2013 verabschiedet sich David Beckham nach 20 Jahren vom Profi-Fußball und ging in Rente. Trotzdem muss Geld rein kommen. Schließlich hat der Ehemann von Victoria Beckham (40) vier Kinder, die einen hohen Lebensstandard gewohnt sind. Kein Problem für Beckham. In seinem ersten vollen Jahr ohne Fußball hat er mehr als je zuvor in seiner Karriere verdient. Mit einem Jahres-Einkommen von 75 Millionen Dollar, ca. 69,2 Millionen Euro, rangiert er laut dem Wirtschafts-Magazin „Forbes“ nach Michael Jordan auf Platz Zwei der reichsten Sportler in Rente. 

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David Beckham wirbt für Breitling, Sky Sports, Belstaff, Adidas und Jaguar. Außerdem konnte er 2013 einen Werbe-Deal als Botschafter der chinesischen Super League, dem Fußballverband des Landes, eintüten. Seither ist ein Werbeauftrag der China Auto Rental, Chinas erfolgreichstem Mietwagen-Anbieter, dazugekommen.

Business-Investments
David Beckham ist bei Sands China eingestiegen. Ein Unternehmen, das Konzepte für Restaurants, Einzelhandel und Freizeit-Aktivitäten auf Grundstücken in Macao und Singapur entwickelt. Außerdem ist er mit Freund und Berater Simon Fuller – bekannt als Erfinder von American Idol – bei Diego eingestiegen. Ein Unternehmen mit dem sie gemeinsam Spirituosen wie Korn, Scotch und Whiskey auf dem dortigen Markt etablieren wollen unter dem Namen Haig Club.

Außerdem hat er einen Deal mit einer Markengruppe in Hongkong gelandet – das Unternehmen wird David-Beckham-Produkte im Bereich Männermode und Luxus-Güter auf den Markt bringen. Fuller und Beckham sollen bis zu 50 Prozent des Erlöses einstreichen. Vorab gab es für die beiden schon eine Zahlung. Beckhams Verdienst aus beiden Deals waren 20 Millionen Dollar (ca. 18,5 Mio. Euro).

Und David Beckham kooperiert mit Major League Soccer, sozusagen die 1. Bundesliga in Nordamerika, mit denen er gemeinsam am Bau eines Stadions in Miami arbeitet.

Beckham als Marke
Dies ist ein weiteres Business-Standbein, das sich Beckham bereits während seiner aktiven Zeit aufgebaut hat. 2014 feierte er seine 10-jährige Partnerschaft mit Coty. Eine Firma die seine Düfte produziert und vertreibt. Der Erlös wird auf 100 Millionen Dollar geschätzt. Beckham, der seine Partnerschaft bis 2017 verlängerte – soll rund 5,5 Millionen Euro jährlich aus dem Deal rausschlagen.

Auch mit dem schwedischen Mode-Giganten H&M hat der Fußballer eine Partnerschaft – er hat eine Unterwäschen-Linie, die 2014 um eine Bademoden-Linie erweitert wurde. Im Frühjahr diesen Jahres kam eine Menswear-Linie dazu.

„Forbes“-Fazit: „Mit der Marke Beckham Geschäfte zu machen, wird immer sehr lukrativ für alle Beteiligten sein.“ Aber, auch das weiß das Magazin: David Beckham ist spendabel. 2013 soll er über fünf Millionen Dollar für wohltätige Zwecke gespendet haben. 


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