Staatsbesuch in Tansania
Charles & Camilla von Massai-Häuptling getauft

Prinz Charles (62) und seine Camilla (64) sind gerade auf Afrika-Reise. In Tansania wurden sie von einem Massai-Häuptling stilecht getauft. Der Prinz erhielt den Namen „Oloishiru Ingishi“, was so viel bedeutet wie „Der, den die Kühe lieben“. Camilla ist jetzt die „Mutter aller Kinder“, in der Sprache des Volksstammes: „Koto Engera“. Aber wer beschwert sich schon über seine Namen, wenn es so tollen Schmuck dazu gibt...

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    Foto: getty images

    Prinz Charles und seine Frau Camilla besuchen einen Massai-Stamm während ihres Tansania-Trips und müssen sich dort einer Taufzeremonie unterwerfen


Prinz Charles und seine Camilla sind momentan auf Stippvisite in Tansania, um an den Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit teilzunehmen. Auf dem Programm stand auch der Besuch eines Massai-Stammes.

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Das Nomaden-Volk hatte für den britischen Thronfolger und die Duchess of Cornwall eine ganz besondere Überraschung vorbereitet: eine stilechte Taufzeremonie im Schatten des mächtigen Kilimandscharo-Berges. Nun trägt Charles Philip Arthur George Mountbatten-Windsor neben Prince of Wales, Herzog von Cornwall, Herzog von Rothesay und zahlreicher weiterer Adelstitel auch noch diesen: „Oloishiru Ingishi“ was so viel bedeutet wie „Der, den die Kühe lieben“.

Warum dieser Name gerade für Prinz Charles auserwählt wurde, erklärte der Dorfälteste Matthäus Rimba den anwesenden Reportern. Demnach würden die Tiere immer nach dem Helfer rufen, der ihnen die meiste Unterstützung gibt. Schließlich dürfte bekannt sein, dass seine Königliche Hoheit sich im großen Stil für Umwelt- und Klimaschutz engagiert. 

Ehre, wem Ehre gebührt – und das im doppelten Sinn. In der Massai-Kultur ist die Kuh das Symbol für König. Die Massai glauben nämlich, dass jede Kuh auf der Welt ihnen gehöre. Passenderweise hält Charles auf seinem Landgut Highgrove in der Grafschaft Gloucestershire selbst 800 Kühe.

Für die Massai ist das aber kein Problem: „Wir lassen ihm seine Kühe, weil er ein Freund ist. Wir holen uns unsere Kühe woanders“, sagte Häuptling Rimba dem britischen „The Telegraph“.

Natürlich ging auch Camilla nicht leer aus. Gestatten, Her Royal Highness „Koto Engera“ – „Mutter aller Kinder“! Camilla nahm die Auszeichnung sichtlich stolz an, als ihr ein kunstvoller, traditioneller Halsschmuck aus unzähligen weißen, gelben, grünen und roten Perlen umgehängt wurde. Steht ihr doch ausgesprochen gut, der weißen Massai.

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