Kate & Charlene: Ein Jahr nach den Traumhochzeiten
von Christiane Hoffmann
Der grosse Prinzessinnen-Check

Kate & Charlene – vor einem Jahr feierten DIE Prinzessinen Europas ihre Traumhochzeiten. Fest steht: Beide haben ihre Liebe noch nicht durch ein Baby gekrönt. Ihre Bäuche sind flunderflach und Sixpack-mäßig trainiert... Wie hat sich ihr Leben – wie haben sie sich verändert? Der royale STYLEBOOK-Check.

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    Foto: Getty Images, dpa Picture Alliance

    Glamour-Prinzessinnen

    Ob nun Kate, wie im Juli in Los Angeles, oder Charlene auf der Spendengala „Ein Herz für Kinder“ – auf dem roten Teppich strahlen beide

Kate (30), Duchess of Cambridge

Ihr Glück:
Kate wirkt sehr, sehr happy. Wenn Kameras sie scheinbar unbeobachtet in ihrer Freizeit mit Prinz William erwischen, zeigen die beiden alle Anzeichen eines durch und durch harmonischen Paares. Ihre Liebe wirkt nicht aufgesetzt, sondern hundertprozentig echt und absolut zärtlich. Die Last und Bürde des Hofprotokolls scheinen Catherine in keinster Weise zu erdrücken, wie es bei Prinzessin Diana der Fall war.

Ihr Aussehen:
Sie sieht immer noch fast genauso aus wie vorher, nur mit professioneller Hilfe „getunt“. Ihre Augenbrauen sind millimetergenau gezupft. Sie verlässt das Haus NIE ohne perfekt vom Profi geföhntes Haar. Sie nutzt ein reflektierendes Make-up mit leichten Glanzelementen und ein Rosé-Rouge mit leichtem Hauch ins Apricot, um frisch und jugendlich auf Fotos zu wirken. Nachdem sie für die Hochzeit massiv mittels der Dukan-Diät (1. Phase ausschließlich Eiweiß, totaler Verzicht auf Obst und Gemüse und jegliche Kohlehydrate) abgenommen hatte auf Konfektionsgröße 34, wurde ihr mittlerweile vom Hof nahe gelegt, etwas zuzunehmen, um nicht weiter als zweifelhaftes Vorbild im Internet für Essgestörte zu gelten.​ In der Schule war Kate eine richtige Sportskanone: Rudern, Tennis, Hockey – heute ist sie eine begeisterte Reiterin, im Winter geht es mit Prinz William zum Wedeln in die Schweiz.

Ihr Style:
Nach ihrer wunderschönen Hochzeitsrobe von Alexander McQueen-Designerin Sarah Burton wirkte Kate manchmal modisch mutlos und einen Hauch trutschig. Sie kombinierte zwar günstige Marken wie Topshop oder Jigsaw mit kostspieligen Designern, aber es fehlte der Pfiff. Jetzt scheint sie seit kurzem auf einen neuen Berater zu vertrauen. Sie traut sich was. Trägt plötzlich Roland Mouret und Jenny Packham, gewagte Beinschlitze und hochelegante Couture-Roben. 44.000 Euro soll sie allein für ihre „Arbeitsgarderobe“ innerhalb eines halben Jahres ausgegeben haben.​

Ihre Charity-Arbeit:
Um ihren Alltag sinnvoll auszufüllen – und ihrem Amt und ihrer offiziellen Verpflichtung zu entsprechen – suchte sich die Prinzessin im Januar nach Hunderten von Anfragen vier Organisationen aus, die sie betreut und vertritt. Sie hat die Schirmherrschaft übernommen für „Action on Addiction“, „The Art Room“, „The National Portrait Gallery“ und „East Anglia's Children's Hospices“.

Ihre Freunde:
Eine von Kates engsten Vertrauten im Palast ist Schwiegermutter Camilla Parker-Bowles. Sie stand ihr schon vor der Hochzeit mit wertvollen Tipps und Rat zur Seite, das hat sich nicht geändert. Auch mit Queen Elizabeths Enkel Peter Phillips und dessen Frau Autumn versteht sich Kate prima. Privat zählt sie nach wie vor auf ihre Schwester Pippa, ihr kann sie alles anvertrauen. Aber auch Hollywood sucht die Gunst der Prinzessin: Angelina Jolie soll von Kates Ausstrahlung fasziniert sein, will ihr Leben sogar verfilmen. Mit Reese Witherspoon soll ein stetiger Email-Kontakt herrschen.

Charlene (34), Fürstin von Monaco

Ihr Glück:
Fotos aus den letzten Wochen zeigen sie sehr fröhlich und gelöst. Sie wirkt nicht aufgesetzt, muss sich nicht zu einem Lächeln zwingen, wie es zuweilen zu Beginn ihres Lebens an der Seite von Fürst Albert wirkte. Charlene war äußerst unglücklich, als ihre Tränen der Freude während der Hochzeit als persönliches Leid und Unwillen dargestellt wurden. Die Fürstin und der Fürst hatten sich sogar gezwungen gefühlt, vor TV-Kameras nach der Trauung ihr Glück noch einmal zu unterstreichen.

Ihr Aussehen:
Mit einem Gardemaß von 1,77 Meter begegnet Charlene ihrem Prinzen auf Augenhöhe. Ihren 1a-Body verdankt sie ihrer Karriere als Ex-Profi-Schwimmerin, 2000 nahm sie erfolgreich an den Olympischen Spielen teil. Ihr Gesicht wirkte vor der Hochzeit wirkte sie plötzlich verändert. Ihre Zähne strahlender, gerader, weißer, die Wangenknochen seltsam aufgepolstert, die Stirn faltenfrei, die Lippen voller, auch ihr Dekolleté irgendwie perfektioniert. Man muss kein Experte sein, um exakt zu sehen, dass Charlene die modernsten Techniken der Medizin und des Anti-Aging nutzt, um sich irgendwie wohler zu fühlen und ihrem persönlichen Bild einer Prinzessin näher zu kommen.​ Hat sie aber gar nicht nötig...

Ihr Style:
Sie ließ sich das Haar kürzer schneiden. Radikal und cool. Es steht ihr fantastisch. Zuvor ließ sie sich ausschließlich von ihrem persönlichen Freund, dem Südafrikaner Terrence Bay, modisch beraten und einkleiden. Mittlerweile punktet sie sehr sicher in Looks des Schweizer  Fashionlabels Akris, welches ihre athletische Modelfigur perfekt in Szene setzt. Sie vertraut auch auf Armani und seinen femininen, eleganten Look. Sie kommt dem unvergessenen Stil-Vorbild von Alberts verstorbener Mutter Fürsten Gracia Patricia sehr, sehr nahe.​

Ihre Charity-Arbeit:
Charlene hat blendend in ihre offizielle Rolle hineingefunden. Und betreut mit ihrer eigenen Stiftung „Princess Charlene Foundation“ weltweit hilfsbedürftige Kinder. Sogar auf ihrer Hochzeitsreise nach Durban nutzte sie die Zeit, sich vor Ort über Projekte, die von ihr unterstützt werden, zu überzeugen. Für ihr Engagement wurde sie 2011 mit dem „Goldenen Herz“ von „Ein Herz für Kinder“ geehrt.​

Ihre Freunde:
Charlene, die einsame Prinzessin? Sie selbst hat in einem Interview kurz vor ihrer Hochzeit verraten, dass sie in Monaco nur zwei Freunde gefunden habe. „Über allen steht meine Familie, meine Mutter und meine beiden Brüder: Die einzigen Freunde, die ich brauche und denen ich voll und ganz vertraue. Ich bin sehr dankbar, sie zu haben“, so die Fürstin. Auch mit den Monegassen wird sie offenbar nicht richtig warm: „Die Leute, die ich hier treffe, verstehen meine Mentalität und meinen Humor nicht.“

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