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Beyoncé bekommt Ärger wegen Track "XO"
Angehörige von Astronauten sind enttäuscht

Beyoncé (32) sorgt mit ihrem Track „XO“ für negative Schlagzeilen. In dem Song sind die Originalaufnahmen eines NASA-Pressesprechers, die am Tag des Astronautenunglücks des Challenger-Shuttles 1986 aufgenommen wurden, zu hören. Das sorgt für Unmut bei den Angehörigen der Verstorbenen.

Eigentlich wollte Beyoncé mit den Originalaufnahmen vom Challenger-Unglück vor knapp 28 Jahren der toten Astronauten gedenken und sie in Ehren halten – doch das ist bei den Angehörigen der Verstorbenen ganz anders angekommen.

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Wie „CNN“ berichtet, erklingen am Anfang von Beyoncés Song „XO“ die Worte des ehemaligen NASA-Pressesprechers Steve Nesbitt, der kurz vor dem Unglück verlauten ließ: „Die Fluglotsen schauen sich die Situation genauer an. Es handelt sich offensichtlich um einen großen Defekt.“

Angehörige werden bei Beyoncés neuem Song an die Katastrophe erinnert

Kurz danach explodierte die Challenger und riss alle sieben Astronauten in den Tod. Dass das Lied nun erneut an die Katastrophe erinnert, stößt vor allem bei der Witwe einer der Astronauten auf Unverständnis. „Wir waren sehr enttäuscht, zu hören, dass ein Ausschnitt von dem Tag, an dem wir unsere heldenhafte Challenger-Crew verloren haben, für den Song ‚XO‘ benutzt wurde“, erklärte Dr. June Scobee Rodgers einer „CNN“-Station in Florida.

Tatsächlich wollte Beyoncé aber mit ihrem Song niemanden in eine unangenehme Situation bringen, ganz im Gegenteil. Über „ABC News“ teilte die Frau von Jay Z (44) mit: „Die Songwriter haben den Ausschnitt eingebaut, um der selbstlosen Arbeit der Challenger-Crew Tribut zu zollen, in der Hoffnung, dass sie niemals in Vergessenheit geraten.“


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