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Schauspielerin Susanne Wuest
5 Gründe, warum Sie sich diese Frau merken sollten

Die Österreicherin Susanne Wuest (36) gehört aktuell zu den interessantesten Darstellerinnen im deutschsprachigen Raum – und das liegt nicht nur an ihrem außergewöhnlichen Look. Seit dem gefeierten Horrorstreifen „Ich seh, Ich seh“, kennt man auch international ihren Namen, Labels wie Burberry oder Erdem reißen sich um sie. STYLEBOOK.de stellt die Schauspielerin vor.

Gerade erst saß Susanne Wuest während der Berlin Fashion Week bei zahlreichen Shows in der Front Row und spielte beim Filmdebüt von Designer Kilian Kerner „The Huntingtans“ mit. Jetzt ist sie bereits im Berlinale-Stress. Ja, die Frau zählt nicht nur zu Berlins It-Girl-Riege, sondern ist spätestens seit dem österreichischen Horrordrama „Ich seh, Ich seh“ international gefragt.

  • Susanne Wüst bei der Berlinale 2016

    Foto: Getty Images

    Außergewöhnliche Frau, cooler Look: Susanne Wüst in Erdem und mit einer Clutch von Lili Radu bei der Berlinale Eröffnung

Bei den Filmfestspielen von Venedig 2015 gab es für den Film Standing Ovations, Österreich reichte den Film für den Auslandsoscar 2016 ein und in den USA wurde der Trailer zum Streifen innerhalb weniger Tage über fünf Millionen Mal angeklickt.

Seitdem steht bei Wuest das Telefon nicht mehr still. Und das ist nur einer der Gründe, warum man sich ab jetzt ihren Namen merken sollte:

1. Die Schauspielerei wurde ihr in die Wiege gelegt
Nein, Susanne Wuest hat keine berühmten Eltern, vielmehr sind ihre Darstellungen vor allem ihrem Talent zuzuschreiben. Tatsächlich hat sie nie eine Schauspielschule besucht. „Ich konnte mir ein Studium schlicht nicht leisten. Ich glaube, die Schauspielerei ist tatsächlich ein ganz großer Teil von mir. Alles daran. Das Arbeiten mit Büchern, das Reisen, das Leben an einem Set, und dass ich immer wieder auf ein neues Team stoße – und am Ende das Spielen selbst. Ich finde weniges so erfüllend wie Spielen“, erzählt Susanne Wuest im STYLEBOOK-Interview.

2. Ihr außergewöhnlicher Look ist gefragt
Von der Presse wird sie immer wieder als „die jüngere Schwester von Tilda Swinton“ bezeichnet, tatsächlich sind die beiden in England bei derselben Schauspielagentur unter Vertrag. Stören tut sie dieser Vergleich wenig. Susanne Wuest: „Das ist natürlich ein Kompliment, sowohl was ihre Arbeit, als auch ihren Look betrifft. Ein Vergleich hilft immer einen Bezug zu einer Oberfläche herzustellen. Wenn man näher hinsieht, hält er in den meisten Fällen aber natürlich nicht stand.“

3. Sie dressiert für eine Rolle schon mal Kakerlaken
Gute Schauspielerinnen lieben extreme Herausforderungen. Ein kleines Beispiel: Für „Ich seh, ich seh“ dressierte Wuest zwei Küchenschaben, um ihr in den Mund zu kriechen. Ja, eklig, aber richtig gelesen. „Bei dem Film war schon einiges dabei, das sich einen Platz unter den Top-3-Dingen, zu denen ich mich überwinden musste, verdient hätte. Aber solche Momente gibt es fast bei jedem Dreh. Das ist ja das Tolle am Schauspielen, das Ertasten der eigenen Grenzen“, so Wuest.

4. Sie ist die bessere Anna Wintour
Gerade spielte sie für Designer Kilian Kerner sehr überzeugend „Ice-Queen“ Anna Wintour in dessen Kurzfilm und saß auch so verkleidet bei ihm in der Frontrow. „Bei der Show stand ein lieber Freund direkt neben mir, der mich nicht erkannte. Er hat dann zwei Tage später angerufen, als er dahinter kam.“

5. Stardesigner Erdem Moralioglu ist ein Fan von ihr
Herzogin Kate mag Erdem tragen, Susanne Wuest hat in dem englischen Designer einen richtigen Fan gefunden. Er stattet sie nicht nur für den Red Carpet aus, sondern interviewte sie sogar für die aktuelle Ausgabe der deutschen „Interview“. Über ihren Stil verriet sie uns „Ich werde immer minimalistischer. Und es ist mir wichtig geworden, mit den Designern Kontakt zu haben. Welche Menschen hinter den Kleidern stehen und deren kreativer Prozess, das fasziniert mich mit jedem Jahr mehr.“


Übrigens, während der Berlinale hostet Susanne Wuest unseren Instagram-Account. Zu sehen gibt es sie außerdem am 25.März in der ARD-Produktion „Das Geheimnis der Hebamme“.


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