Kardashian, Connor, Grant und Becker
von Christiane Hoffmann
Drei Trennungen und ein Haar-Unfall

Gibt's Trennung mit Stil? Ohne schmutzige Wäsche? Ohne böses Wort? Einvernehmlich und elegant? Vielleicht, aber nicht diese Woche...!

  • Kim Kardashian, Sarah Connor, Hugh Grant, Barbara Becker

    Kim Kardashian (links) trennte sich nach 72 Tagen Ehe von ihrem Gatten Kris Humphries. Hugh Grant nahm Reißaus als er von seiner Vaterschaft erfuhr. Auch Barbara Becker (rechts) hatte (wieder) kein Glück mit der Liebe. Und Sarah Connor kein glückliches Händchen mit ihrer Frisur

Kaum hatte Stil-Ikone und Tapeten-Designerin Barbara Becker (45) ihr Ehe-Aus mit Künstler Arne Quinze (39) bekannt gegeben, lästerte ihr Sohn Noah (17), cooler T-Shirt-Designer, mit Daddy Boris Becker (43) via Twitter über den frisch Verflossenen: „Meine Mutter braucht einen Typ, der größer als 1,82 Meter, der letzte war einfach zu klein...“, so der Becker-Spross.

Papa Boris reagierte mit Lachen: „hahaha“. Und der Sohnemann legte nach: „Blöd, wenn man kein Deutscher ist und auch noch klein...“

Das ist weder elegant noch einvernehmlich, aber WIR LIEBEN ES! Weil es verdammt ehrlich ist und erahnen lässt, dass die Trennung wesentlich weniger sanft gewesen sein muss, wie die Getrennte in ihrer Ehe-Aus-Verkündung zugab. Barbara Becker nahm Stellung zur Entliebung. Wie folgt:

 ►„Wir lebten nicht mehr nur auf zwei Kontinenten, sondern auf zwei verschiedenen Planeten“, sagte sie „Bunte“.
►„Für die Beziehung, die wir beide wollten, gab es keinen Platz.“
►„Wir haben uns getrennt, damit wir Freunde bleiben können.“
►„Er arbeitet sehr viel, verlässt selten sein Atelier. Dadurch haben wir uns kaum gesehen. Für die Beziehung, die wir beide wollten, gab es keinen Platz.“
►„Wir haben unsere Entscheidung gemeinsam getroffen.“
►„Ich hatte es mir anders erträumt. Dazu gehört auch, sich einzugestehen, dass etwas nicht mehr funktioniert.“

Vier Jahre Liebe, vor zwei Jahren Mega-Hochzeit bei Berlin und in Barbaras Villa in Miami Beach. Das Paar jettete zwischen Wohnsitzen in Brüssel und Florida. Insgesamt sechs Kinder. ER hatte vier von zwei Frauen vor Barbara.

Babs sprach von „Seelenverwandtschaft“, „Liebe bis zum Lebensende“, schwärmte, dass sie mit IHM endlich einen Kerl gefunden habe, der ihre Füße massiere und der so sei, wie sie sich ihn am liebsten „gebacken hätte“.

Tja, irgendwann wacht JEDER aus dem Rosa-Wölkchen-Kuschel-Schmuse-Taumel auf. Rumms! Zack! Futsch!

Und was jetzt?

Das Gute an dieser Trennung: Barbara kommt zurück nach Deutschland. In einem Jahr will sie nach Berlin ziehen. Mit Sohn Elias (12), der bislang nur Englisch spricht. Frau Becker zu „Bunte“: „Ich fand das früher immer schrecklich, wenn einer einen deutschen Pass hat und die Sprache nicht spricht. Mein Sohn soll dieses Defizit ausgleichen und seine Heimat kennenlernen.“ Twitter-Freund Noah bleibt in den USA, wird in New York studieren.

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.“ (Hermann Hesse, 1877-1962)

★★★

Apropos Zauber – fauler Zauber: Die Reality-Ikone Kim Kardashian (31) legte unsere Lieblings-Trennung der Woche hin – und wird dafür plötzlich von der halben Welt gehasst!

Nach nur 72 Tagen Ehe schmiss sie Basketballer Kris Humphries aus ihrem Bett und Herzen. Und alle fragen sich: War das ganze Liebes-Trara ein schnöder PR-Gag, um Knete zu scheffeln?

17 Millionen Dollar kassierte Kim, die eigentlich nix wirklich kann außer PO, allein durch den Verkauf von Foto- und TV-Rechten ihrer Hochzeit samt Flitterwochen in Italien mit Kris. Kim, die mit Schwester Khloé nach Australien gejettet ist, um ihre neue Handtaschenkollektion zu präsentieren, reagierte auf die Anfeindungen mit dem ersten Kohle-Verzicht. Und sagte einen knapp einstündigen Auftritt bei einem Pferderennen ab. Für ihr bloßes Erscheinen hätte sie 115.000 Euro erhalten.

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Dafür jammerte Kardashian im Interview in der „Sunrise Morning Show“ (wo sie selbstverständlich ihre neuen Handtaschen in die Kamera hielt): „Ich glaube, wenn du ganz tief in dein Herz hinein hörst und deiner Intuition  folgst, kannst du nichts Falsches machen... Meine Liebe war echt.“

★★★

Die Intuition bei Hollywoodstar Hugh Grant (51, „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“) muss gelautet haben: „Schwanger? Bloß weg!“ Trennung Nr. 3!


Der Schauspieler ließ seine Freundin Tinlang Hong (31) noch während der Schwangerschaft sitzen – und wurde heimlich, still und leise Daddy einer kleinen Tochter. Immerhin scheint sich der Beziehungsschuft um Mutter und Kind zu kümmern, kaufte ihnen eine Wohnung für eine Million Pfund – und war am Donnerstag nach der Landung von Berlin in London bei Ex und Kind. 45 Minuten.

★★★

Die vierte Trennung sollte erst noch vollzogen werden...

Sarah Connor (31), Popstar und schöne „X Factor“-Jurorin, tönte diese Woche gut zehn Zentimeter ihres blondierten Schopfes mit einem gaaanz leichten Hauch von Flamingo-Rosa. Bitte, weg  damit! Auch wenn man Mama einer kleinen Tochter geworden ist – ROSA bitte nur als Strampler-Farbe!

In diesem Sinne: Ein rosarotes Wochenende!


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