Bafta-Awards in London
von Thomas Helbing
Warum so düster, Ladys?

Wo sind die Promis in London? Jedenfalls nicht in der Front Row auf der London Fashion Week. Sondern: bei der Verleihung der „British Academy of Film and Television Arts“. Die Britischen Oscars fanden am Sonntagabend parallel zum Modespektakel statt – mit hochkarätiger Starbesetzung aus Hollywood. Die dominierende Farbe auf dem roten Teppich: schwarz.

Cate Blanchett, Angelina Jolie, Amy Adams, Uma Thurman, Maggie Gyllenhaal… sind nur einige der prominenten Ladys, die die Bafta-Awards schon beinahe oscarreif machten. Aber warum nur trugen alle diese Damen Schwarz und fast ausschließlich hochgeschlossen? Denn eigentlich war bei der zweistündigen Gala die Stimmung sehr ausgelassenen...

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Moderator Stephen Fry hatte gleich zu Beginn die Lacher auf seiner Seite, als er zu Helen Mirren rief: „Ich sehe, sie haben ihren Enkel mitgebracht.” Eine Anspielung auf Mirrens oscargekrönte Rolle als Königin Elizabeth II. im Film „The Queen“ UND Prinz William, der im Publikum saß und Mirren später einen Ehrenpreis überreichen sollte.

Außerdem machte Rapper Tinie Tempah während seines Live-Acts Shake Hands mit dem Prinzen, als wäre es sein bester Kumpel. Und Präsentatorin und TV-Ikone Oprah Winfrey fand ein kleines Wortspiel mit ihrem Namen und dem Veranstaltungsort, der Royal Opera, und begrüßte das Publikum mit: „Willkommen im Oprah House!“

Abräumer des Abends war der Weltraum-Film „Gravity“, der insgesamt sechs Awards einsammelte. Nur in der Kategorie „Bester Film“ musste sich der Streifen dem Sklaven-Drama „ Years A Slave“ geschlagen geben.

Ebenfalls einen Bafta-Award gewannen Jennifer Lawrence als „Beste Nebendarstellerin“ („American Hustle“) und Chiwetel Ejiofor als „Bester Hauptdarsteller“ („12Years A Slave“).

Die Gewinner, die Promis, die Roben von den Bafta-Awards 2014 – in der Fotogalerie.




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