Angelina Jolie ließ sich Brüste amputieren
Aus Angst vor Krebs

Hollywood-Actrice Angelina Jolie (37) hat sich beide Brüste operativ entfernen lassen! Weil sie genetisch bedingt ein hohes Brustkrebsrisiko hat, entschied sie sich zu diesem radikalen Schritt.

  • Angelina Jolie präventive Brust-OP

    Foto: Getty Images

    Angelina Jolie hat sich präventiv einer Brustamputation unterzogen.


In den vergangenen Monaten hat sich Angelina Jolie in mehreren Operationen vorsorglich ihre Brüste amputieren lassen – aus Angst an Krebs zu erkranken. Diese krasse Information machte die Hollywood-Schönheit jetzt selbst in einem Beitrag in der „New York Times“ publik. Unter dem Titel „Meine medizinische Entscheidung“ erklärt die Mutter von sechs Kindern, was sie zu diesem endgültigen Eingriff bewogen hat.

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So hat Angelina Jolie in den vergangenen drei Monaten mehrere Operationen über sich ergehen lassen. Zunächst ließ sie sich das Brustgewebe entfernen und mit Implantaten wieder aufbauen. Am 27. April waren die medizinischen Eingriffe für die Mastektomie beendet. Während dieser schwierigen Zeit immer an ihrer Seite: ihr Freund Brad Pitt! „Wir konnten in einigen Momenten sogar gemeinsam lachen. Ich bin glücklich, einen Partner zu haben, der so liebevoll ist und mich unterstützt“, schreibt Angelina Jolie weiter.

Ärzte haben Angelina Jolie, deren Mutter im Alter von 56 Jahren an Brustkrebs starb, bei einer Voruntersuchung erhöhtes Krebsrisiko diagnostiziert. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Brustkrebs erkranke, liege bei 87 Prozent, das eines Eierstockkrebses bei 50 Prozent! „Als ich das als meine Realität annahm, habe ich entschlossen, proaktiv zu handeln und das Risiko so weit es geht zu minimieren“, schreibt die Lebensgefährtin von Brad Pitt (49) in dem Artikel und versucht, damit auch anderen Frauen Mut zu machen.

Durch die Eingriffe habe sich ihr Brustkrebsrisiko auf fünf Prozent reduziert. Weniger weiblich fühle sich die als Sexsymbol geltende Schauspielerin durch diese Maßnahme nicht. „Persönlich gesprochen, ich fühle mich jetzt nicht weniger als Frau als vorher. Ich fühle mich bestärkt, diese schwere Entscheidung getroffen zu haben, die meine Weiblichkeit in keinster Weise verringert.


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