22 Tage nach Halloween
Grusel-Outfits bei den American Music Awards

Die „American Music Awards“ hatten nicht nicht nur musikalisch, sondern auch modemäßig einiges zu bieten – an Outfits des Grauens! So sexy die Klangkörper wie die von Gastgeberin Jennifer Lopez (46) auch waren, die Roben der Hollywood-Stars erinnerten doch eher an einem kostümierten Strip-Club.

In Los Angeles sind gestern Abend im Microsoft Theater (früher Nokia Theatre) zum 43. Mal die „American Music Awards" verliehen worden. Allerdings geriet die Verleihung fast zur Nebensache. Denn was die vorrangig weiblichen Stars an Outfits zu bieten hatten, erinnerte leider an einen Autounfall. So schrecklich, dass man kaum wegsehen kann.

  • Gwen Stefani

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    Foto: Getty Images

    Die sonst so stilsichere Gwen Stefani (46) kam als sexy Fledermaus

AMA-Gastgeberin Jennifer Lopez wechselte zehnmal am Abend ihre abenteuerlichen Roben, die wohl zeigten sollten, dass eine knapp 50-Jährige sich auch noch in transparente Cut-Out-Presswurstfummel reinzwängen kann – die Figur dazu hat sie ja, gelungen sah es trotzdem nicht aus.

  • Jennifer Lopez

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    Foto: Getty Images

    AMAs-Moderatorin Jennifer Lopez wechselte am Abend bis zu zehnmal ihre Kleider. Wir zeigen ihre extremsten „Noch-weniger-wäre-Nackt"-Roben. Lopez, die Erste: hier eine Schnürvariante mit XL-Luftlöchern

Die großen Abräumer der AMAs
Auch wenn Harry Styles (21) für seinen Flower-Power-Anzug mit Schlaghose von Gucci noch nicht einmal einen Blumentopf gewonnen hätte, räumte der Teenieschwarm mit seiner Band One Direction bei den Musikpreisen kräftig ab. Wie bereits im vergangenen Jahr gewannen die Schmusesänger in der Königskategorie „Künstler des Jahres“, außerdem wurde sie zum dritten Mal in Folge zur beliebtesten Pop-Band des Jahres gekürt.

  • Harry Styles

    Foto: Getty Images

    Mit diesem Gucci-Anzug machte Harry Styles seinem Nachname keine Ehre. Normalerweise lieben Teenies seine coolen Boho-Looks, doch der Boyband-Schnuckel griff mit diesem Anzug mit Blumenprints und Schlaghose ordentlich daneben

Zu den weiblichen Abräumerinnen  zählte Taylor Swift (25). Obwohl sie bei dem Event nicht persönlich anwesend war, wurde die Sängerin für insgesamt sechs AMAs nominiert – so viel wie kein anderer Künstler. Am Ende gewann sie drei Preise: „Bestes Lied des Jahres“ („Blank Space“), „Bestes Rock/Pop-Album“ („1989“) und „Beliebteste Künstlerin“.

Weitere Gewinner
Der amerikanische Country-Sänger Sam Hunt (30) wurde als bester Newcomer geehrt. Rapperin Nicki Minaj (32) erhielt für „The Pinkprint“ den Preis für das beliebteste Album und wurde zudem als beliebteste Künstlerin geehrt. Und The Weeknd (25) wurde als beliebtester Soul/R&B-Künstler geehrt.

Emotionalster Moment
Gewinnerin der Herzen war aber Céline Dion (47). Mit dem Song „Hymne à L'Amour“, komponiert von Edith Piaf (†47) gedachte die Kanadierin den Opfern der Terror-Serie von Paris. Bereits als die Anfangsklänge durch den Saal hallten, erhob sich das gesamte Publikum im Gedenken.

Die „American Music Awards“ gibt es seit 1973 und sind eine Gegenveranstaltung zu den Grammys“. Die Auszeichnungen werden nicht durch eine Jury bestimmt, sondern werden anhand von Verkaufszahlen und Umfrage-Ergebnissen vergeben.

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