American Music Awards 2014
Die Ladys sind die modischen Abräumer

Starauflauf bei den „American Music Awards“ in Los Angeles: Abräumer des Abends waren nicht nur die Schmuseband One Direction und Katy Perry mit drei Awards, sondern auch die sexy Abendroben der weiblichen Stars.

Nicht nur musikalisch, sondern auch modisch ein Top-Event
Im Gegensatz zu den „MTV Awards“ Anfang November waren die „American Music Awards" modisch ein wahrhaftiger Augenschmaus. Kleider mit hohem Beinschlitz waren DER Trend bei den prominenten Gästen: Fergie (39), die Kardashian-Schwestern Khloe (30), Kendall (19) und Kylie (17) und Heidi Klum (41) zeigten sehr viel Bein. Rita Ora (23) war zwar nicht mit XL-Beinausschnitt unterwegs, fiel aber mit ihrem knallgelben Kleid auf: Die Schleppe ihres Kleides war so lang, dass sie mit einem Schleppenträger kam. Und Latina-Diva Jennifer Lopez (45) legte nicht nur eine ziemlich sexy Perfomance auf der Bühne hin, sondern zog mit ihrem Bondage-Kleid alle Blicke auf sich. Ein Outfit des Grauens gab es dann doch: Pop-Sternchen Bleona Qereti (29) wollte wohl mit ihrem Nacktkleid zeigen, dass sie die Micaela Schäfer von Amerika ist.

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Die großen Award-Abräumer
Die „American Music Awards 2014“ standen ganz klar im Zeichen der Teenie-Band One Direction. Die fünf Musiker um Schnuckel Harry Styles (20) gewannen gleich drei Preise. Die Briten wurden sowohl als „Künstler des Jahres", als auch als „Band des Jahres" ausgezeichnet. Außerdem erhielten die Schmusesänger den Preis für das „Beste Pop/Rock-Album“. Zu den weiblichen Abräumerinnen zählte Katy Perry (30). Obwohl sie bei dem Event nicht persönlich anwesend war, durfte sich die Sängerin, die nächstes Jahr den Super Bowl musikalisch unterstützen darf, über folgende Preise freuen: „Beste Pop/Rock-Künstlerin des Jahres“,  „Bester zeitgenössischer Künstler“ und „Beste Single des Jahres“ („Dark Horse“).

Weitere Gewinner
Ebenfalls zwei Awards heimste R&B-Queen Beyoncé (33) ein. Sie gewann in den Kategorien „Beste Künstlerin Soul/R&B“ und „Bestes Soul/R&B“-Album („Beyoncé“). Der britische Sänger und Songwriter Sam Smith (22) wurde als bester Künstler geehrt und die australische Band 5 Seconds of Summer wurden als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Country-Star Taylor Swift (24) erhielt den neu erschaffenen Preis „Dick Clark Award for Excellence“, einen Preis für den absoluten Wow-Auftritt, der zu Ehren des verstorbenen US-Moderators Dick Clark († 83) verliehen wird.

Verlierer des Abends
Bittere Tränen hingegen bei Rapperin Iggy Azalea. Die Australierin war sechsmal nominiert, konnte jedoch letztlich „nur“ zwei Preise absahnen: „Beste Hip-Hop-Künstlerin“ und „Bestes Hip-Hop-Album“ („The New Classic“). Auf der Bühne konnte sie es sich nicht verkneifen, ihren größten Kritiker Eminem (42) in ihrer Dankesrede zu erwähnen: „Dieser Award ist der erste, den ich in meinem Leben gewinne, und es bedeutet mir unendlich viel, dass er für den besten Hip-Hop ist... Es bedeutet mir alles, dass ich mich hier gegen Eminem und Drake durchsetzen konnte.“ Hintergrund: Azalea und Eminem sind zerstritten, seit der Altrapper vor Kurzem darüber rappte, Iggy vergewaltigen zu wollen.

Die „American Music Awards“ gibt es seit 1973 und sind eine Gegenveranstaltung zu den „Grammys“. Die Auszeichnungen werden nicht durch eine Jury bestimmt, sondern werden anhand von Verkaufszahlen und Umfrage-Ergebnissen vergeben.


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