Achtung, Obama!
Kim Kardashian will in die Politik

Sie kann nichts – oder alles. Kommt darauf an, wen man fragt! Die Reality-TV-Berühmtheit Kim Kardashian (31) möchte jedenfalls nicht länger nur Star, sondern bald auch Politiker sein.

  • Foto: dpa picture-alliance

    Kim Kardashian will in die Politik. Angestrebtes Amt: Bürgermeister der Stadt Glendale in Kaliforinen



Ja, richtig gehört.

Kim Kardashian will Bürgermeisterin von Glendale werden, einer Stadt in Kalifornien. Glendale grenzt an Los Angeles, hat rund 200.000 Einwohner und einen berühmten Friedhof: neben Stars wie Clark Gable, Humphrey Bogart und Nat King Cole liegt hier auch Michael Jackson begraben.

Ein Sprecher von Kardashian erklärte ihre politischen Ambitionen gegenüber der Zeitschrift „Us Weekly“: „Kim ist immer auf der Suche nach Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln. Außerdem tut sie, was sie kann, um die armenische Gemeinde zu unterstützen.“

Kim Kardashians Vater ist Armenier. Bürgermeister zu werden, sei eine gute Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. Vielleicht ist es aber auch einfach nur ein verzweifelter Versuch, der eigenen Vita Relevanz zu verleihen. Bisher gewann Kardashian nämlich eher Wahlen anderer Art: die zum „nervigsten  Promi“ oder „heißesten Po" der Welt.

Problem Nr. 1:
Um Bürgermeister einer Stadt zu werden, muss man in der entsprechenden Stadt wohnen. Kardashian lebt momentan jedoch standesgemäß in Hollywood, Los Angeles – da, wo man als Star eben wohnt. Reaktion der Millionärin: Sie sucht jetzt einfach eine Villa in Glendale und will so schnell wie möglich übersiedeln. Zu ihrer Schwester Khloé sagte sie in einer Folge von deren Reality-Show „Khloé und Lamar“: „Du musst in Glendale wohnen, um dort Bürgermeister zu werden. Also werde ich mir dort ein Haus kaufen.“

Kim ist eine Frau der Tat – eine Eigenschaft, die einem Politiker nicht schadet. Umziehen muss sie sowieso demnächst, nachdem sie ihr letztes Anwesen aus Angst vor Stalkern verlassen hat und jetzt übergangsweise zur Miete wohnt. Wären doch alle politischen Hürden so leichtfüßig zu nehmen... Schwieriger zu lösen ist nämlich bestimmt Problem Nr. 2:

In Glendale gibt es gar keinen Bürgermeister, und das soll auch so bleiben. Die Stadt wird von fünf Gemeinderat-Mitgliedern regiert, die sich die verschiedenen Aufgaben teilen.

Spannend, wie Kim das regeln wird. Sie hat ja noch fünf Jahre Zeit, sich etwas zu überlegen! Mitbekommen wird es die Welt auf jeden Fall, denn bestimmt wird sie aus ihrem Wahlkampf eine Reality-Show machen. Sonst wäre Kim keine Kardashien. Vorstellbarer Titel der Serie: „Hello, Mrs. President“.

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