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Da kann sie nicht „Nein“ sagen!
6 Tipps, wie Er den richtigen Verlobungsring findet

Sie wollen Ihrer Liebsten demnächst einen Heiratsantrag machen? Herzlichen Glückwunsch! Ob Sie ein verzücktes „Ja“ haucht oder entsetzt davonrennt, hängt auch vom richtigen Verlobungsring ab. Mit diesen Tipps finden auch ahnungslose Männer das perfekte Schmuckstück.

Ja, es gibt sie, die Frauen, die sich so über den Heiratsantrag ihres Liebsten freuen, dass sie statt eines echten Schmuckstücks sogar einen Plastikring aus dem Kaugummiautomaten akzeptieren. Der Großteil der holden Weiblichkeit wird Ihnen aber irgendwann vorwerfen, dass sie Ihnen nicht mehr wert waren an einem der bedeutendsten Tage ihres Lebens. Wollen Sie das riskieren? Eben!

Den perfekten Verlobungsring zu finden ist keine Raketenwissenschaft, für einige Männer aber trotzdem eine nahezu unlösbare Aufgabe, die sie gerne an den Rand der Verzweiflung bringt. Wir haben Schmuck-Designerin Marie Boltenstern um ein paar Tipps gebeten, wie Männer einen Verlobungsring finden, bei dem jede Frau sofort „Ja, Ja, Ja“ schreit.

  • Maria Carey mit Verlobungsring

    Foto: getty images

    Zu diesem Verlobungsklunker kann man nicht „Nein“ sagen. Mariah Carey (45) zeigt stolz ihren 7,5 Million US-Dollar-Ring (35 Karat, ca. 6,9 Millionen Euro), mit dem der australische Milliardär James Packer (48) um die Hand der Pop-Diva anhielt. Peanuts: Die künftige Hochzeit soll angeblich 30 Millionen Dollar kosten

6 Tipps für den perfekten Verlobungsring:

1. Die richtige Ringgröße finden
Oftmals ist die Ringgröße der erste Gedanke vieler Männer, der ihnen die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Doch diese Herausforderung sei laut Marie Boltenstern das geringste Problem. Sie rät, einfach einen ihrer Ringe (den Sie nicht gerade jeden Tag trägt) zum Juwelier mitzunehmen. Ansonsten helfe es auch, einen Maulwurf einzuschleusen, der auf geheimer Mission entweder nachmisst oder sie unauffällig nach der Größe fragt. Doch die Schmuckdesignerin beruhight: „Die meisten Ringe lassen sich auch im Nachhinein anpassen.“

2. Auf versteckte Hinweise achten
„Jede Frau gibt ihrem Mann versteckte Hinweise“, so die Expertin. Sobald das Thema Hochzeit auf den Tisch kommt, heißt es für die Männerwelt also Ohren spitzen! Einige Bräute in spe erzählen ihm von ihrem Traumring, andere zeigen unauffällig bei einem Schaufensterbummel auf das Schmuckstück der Begierde. Ebenso könne es hilfreich sein, sich die Art von Schmuck zu merken, die sie an anderen Frauen so bewundere, berichtet Marie Boltenstern aus ihrer Erfahrung. Auch die Verlobungsringe Prominenter können als Vorbild dienen. „Der Mann darf ruhig dezent nach Ihrer Meinung fragen, wenn ihr in Magazinen ein Ring besonders gefällt. Er kann aber auch Fotos von ihrem Schmuck machen und die Bilder zur Orientierung mit zum Juwelier nehmen“, empfiehlt Boltenstern.

3. Auf Komplizen setzen
Die Herren der Schöpfung können selbst nach viel Recherche und Ausfragerei der Zukünftigen beim Juwelier der völligen Überforderung ausgeliefert sein. Um diese unangenehme Situation zu vermeiden, kann er eine beratende Person zum Kauf mitnehmen. Komplizen können die beste Freundin oder Schwester der Zukünftigen sein. In einigen Fällen kann das die Braut selbst sein. Klingt komisch? Ist aber gar nicht so selten, weiß Marie Boltenstern: „Viele Frauen gehen lieber auf Nummer sicher und erleben mit ihrem Partner diesen intimen Moment zusammen.“ Damit kann ein Geschmacksunfall auch mit gutem Gewissen ausgeschlossen werden.

4. Das passende Metall wählen
„Der klassische Verlobungsring ist vorzugsweise aus Weißgold oder Platin gefertigt“, erklärt uns die Schmuckexpertin. Dass liege nicht zuletzt daran, dass der Stein so noch besser zur Geltung kommen kann. Doch auch Gelbgold oder Roségold werde bei Verlobungsringen immer beliebter, weiß Boltenberg. Um das richtige Edelmetall für die Zukünftige zu finden, lohnt ein Blick in ihre Schmuckschatulle. Marie Boltenberg: „Mann sollte darauf achten, welches Metall Sie vorwiegend trägt. Denn der Verlobungsring sollte im besten Fall zum Rest ihres Schmucks passen.“

5. Den richtigen Stein aussuchen
Hauptrolle bei der Ringwahl spielt in jedem Fall der Stein. Soll es ein klarer Diamant oder vielleicht ein farbiger Edelstein sein? Sehr individuelle Herzdamen erwarten oftmals ein Schmuckstück abseits des Standardverlobungsrings. „Wenn sie einen wertvollen Diamanten erwartet, wird sie von einem Farbstein womöglich enttäuscht sein“, weiß Boltenberg. Gerade bei Diamanten gäbe es einiges zu beachten und auch preislich große Differenzen. Die Expertin: „Bei einem Kauf ist es wichtig auf die sogenannten vier ‚Cs‘ zu achten.“ Diese setzen sich aus Carat (Gewicht), Clarity (Reinheit), Color (Farbe) und Cut (Schliff) zusammen. Wofür Sie sich entscheiden, ist natürlich auch eine Frage des Budgets.

6. Nicht zu viel und nicht zu wenig
Wenn es um den Preis eines Verlobungsrings geht, ist es wieder einmal wichtig, die Zukünftige genau zu kennen. „Er sollte sich fragen, ob sie viel Wert auf einen teuren Stein legt und ihren Verlobungsring als Wertanlage sieht. Oder einfach nur etwas Funkelndes am Finger möchte“, so Boltenberg. Legt die Liebste viel Wert auf Gesten und Persönlichkeit sind oftmals individuelle Anfertigungen die richtige Entscheidung. Diese variieren preislich je nach Stein und Metall. Um das richtige Preis-Maß zu finden, hat die Schmuckexpertin einen ultimativen Tipp: „Eine alte, traditionelle Regel besagt, dass der Bräutigam für einen Verlobungsring drei Monatsgehälter ausgeben sollte.“

Inspiration gefällig? Hier zeigen wir Ihnen, bei dem welchem Ring die Promi-Damen nicht „Nein“ sagen konnten:

  • Mary-Kate Olsen Verlobungsring

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    Foto: Getty Images

    Die Vintage-Liebhaberin

    Was würde zu Mary-Kate Olsen (29) besser passen als ein Vintage-Verlobungsring? Das hat sich der französische Bankier Olivier Sarkozy (46) wohl auch gedacht. Bei dem guten Stück handelt es sich laut „Fashion Telegraph“ um einen Cartier Ring von 1953

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