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Nackte Knöchel für starke Abwehrkräfte
Ist „Flanking“ wirklich gesund?

Mit nackten Knöcheln durch den Winter – schon alleine die Vorstellung bereitet Ihnen Gänsehaut? Da sind die Fashionistas, die den Modetrend Flanking für sich entdeckt haben, offenbar etwas härter. Und tun so angeblich auch etwas für ihre Gesundheit! STYLEBOOK.de weiß vom Experten, ob man bei kaltem Wetter tatsächlich auf knappe Füßlis statt warmer Wollsocken setzen sollte.

Dicke Jacke, Schal und Mütze, dazu nackte Fesseln in leichten Sneakern – eigentlich eine absurde Kombi. Die aber gerade voll im Trend liegt!

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  • Sonia Lyson

    Foto: Getty Images

    Zum Draußensitzen ist es recht frisch geworden, offenbar aber noch nicht zu kalt für den Nackte-Knöchel-Modetrend „Flanking“

Wer schön sein will, muss frieren
Das gänsehautverdächtige Untenrum hat einen Namen: „Flanking“, also eine Mischung aus „flashing“ (z.Dt. „blitzen lassen“) und „ankle“ („Knöchel“). Dass sich immer mehr Modebewusste dem Trend anschließen – auch bei frostigsten Temperaturen – hat natürlich ästhetische Gründe: Ohne fette Wollsocken kommen stylische Sneaker mehr zur Geltung, der Komplettlook wirkt viel lässiger.

Flanking sogar gesund?
Verschiedene Medien attestieren den nackten Knöcheln eine stärkende Wirkung auf das Abwehrsystem. So zitiert etwa das Schweizer News-Portal „20 Minuten“ einen Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, der erklärt, dass man sich durch die exponierten nackten Hautstellen besser an das Spiel zwischen Kalt und Warm gewöhne und den Körper dadurch abhärte.

  • Streetstyle mit nackten Knöcheln

    Foto: Getty Images

    Experten zufolge soll kalte Luft, wie sie hier von unten in die Marlene-Hose zieht, das Abwehrsystem stärken

Das sagt der STYLEBOOK-Experte
Einfach die Socken weglassen und erkältungsfrei durch den Winter kommen? Diesen Zahn musste der Berliner Allgemeinmediziner Dr. med. Frank Fechteler uns leider ziehen. „Dadurch kommt es zu einer Unterkühlung, die das Abwehrsystem schwächt. So haben es Erreger leichter.“ Wer gesund bleiben will und gleichzeitig nicht auf den Knöchelfrei-Look verzichten will, sollte deswegen Vorkehrungen treffen.

Diese fünf Wärme-Tipps bitte unbedingt beherzigen:

1. Schuhe spicken
Sneaker lassen sich problemlos mit kleinen Aufwärmern ausstatten. Bei mäßig kalten Temperaturen tun es Lammfellledersohlen. Sobald es aber richtig klirrend kalt wird, dürfen es gerne (zusätzlich) Aluminium-Einlegesohlen sein. Diese isolieren die Kälte und lassen sich perfekt auf jeden Schuh zuschneiden.

2. Warm-Cremen
Wenn's richtig knackig-kalt wird, ist Bodylotion ein absolutes Muss, schließlich schützt sie die Haut vorm Austrocknen. Es gibt auch wärmende Cremes mit stimulierenden Zusätzen speziell gegen kalte Füße, beispielsweise mit ätherischem Ingweröl, das die Haut wärmt und vitalisiert. Reiben Sie vor dem Unten-ohne-Auftritt Ihre Knöchel damit ein.

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3. Peelen statt frieren
Eine ordentliche Abreibung regt die Durchblutung an, was wiederum wärmt. Außerdem erwacht die Haut aus ihrem Winterschlaf – und sieht gleich viel schöner und glatter aus.

4. Vorbeugende Fußbäder
Ein heißes Fußbad vorab schützt Sie nachhaltig vorm Auskühlen: Es regt die Durchblutung an und unterstützt so Ihr Abwehrsystem. Ideal sind Rosmarin-Zusätze, sie wirken besonders aktivierend.

5. Je weniger unten, desto mehr oben
Um nicht zu frieren, ist ein warmes Obenrum ein Muss. Und damit meinen wir nicht nur einen schicken Mantel. Auch eine coole Mütze ist unabdingbar, denn die Temperaturregulierung des Körpers läuft größtenteils über den Kopf.

  • Liv Tyler

    Foto: Getty Images

    „Flanking“ findet auch Schauspielerin Liv Tyler (37) gut. Was sie richtig macht? Den Kopf warmhalten! Dadurch kühlt der restliche Körper nicht so schnell aus


 

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