Hier ist alles echt
Diese Dessous-Werbung verzichtet auf Photoshop

Sich in Unterwäsche attraktiv zu fühlen, die mit jungen, knackigen Models wie Gigi Hadid (21) und Kendall Jenner (21) beworben wird, ist für viele Frauen unmöglich. Genau deshalb hat das Dessous-Label Lonely Lingerie das jetzt verändert.

Die neuseeländische Unterwäschemarke Lonely Lingerie zeigt in ihrer neusten Kampagne keine jungen, megaschlanken Models oder Hollywood-Stars in Größe 34, sondern ganz „normale“ Frauen mit Ecken, Kanten und vor allem Kurven.

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  • Paloma Elsesser

    Foto: Lonely Lingerie

    Das Plus-Size-Model Paloma Elsesser hat nicht nur über 57.000 Follower auf Instagram, sie hat unter anderem auch schon für den Sporthersteller „Nike“ gemodelt

Eigene Mutter als Model
Lonely-Designerin Helene Morris beschreibt ihre Modelauswahl so:„Unabhängige Frauen, die sich alle sagen können, dass sie stolz auf sich selbst sind.“ Von einem Transgendermodel bis zur Mutter der Kampagnen-Fotografin hat sich die Dessous-Marke eine wilde Mischung starker Frauen ausgesucht.

  • Aurel Haize Odogbo

    Foto: Lonely Lingerie

    Auch Transgender-Model Aurel Haize Odogbo ist Teil der Kampagne

  • June Canedo

    Foto: Lonely Lingerie

    Sogar die Mutter der Fotografin June Canedo hat sich für die Kampagne ablichten lassen

„Ich wollte nur Frauen, die akzeptieren, wer sie sind, schätzen, was sie für die Welt bedeuten und wie sie aussehen. Egal welche Größe oder Hautfarbe“, kommentiert die Stylistin Zara Mirkin die Kampagne.

Die Bilder zur aktuellen Herbst/Winter-Kollektion 2016 wurde von June Canedo fotografiert. Die Fotografin inszenierte die Models nicht, sie fing realistische und authentische Momente ein. Narben, Speckröllchen und sonstige „Schwächen“ wurden nicht retuschiert.

  • Georgia Pratt

    Foto: Lonely Lingerie

    Die Designerin Georgia Pratt arbeitet trotz oder gerade aufgrund ihrer Kurven immer mehr als Plus-Size-Model für Mode-Kampagnen

Schon andere Marken versuchten, durch Alternativ- und Plus-Size-Models ein Zeichen zu setzen und vor allem eine die echte Kundin zu erreichen. Nicht zuletzt aus Imagegründen.

Jüngst veröffentlichte die schwedische Modekette H&M einen Imagefilm mit „normalen“ Frauen, die ihre kleinen „Fehler“ offenbarten. Endlich!

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