Original und Fälschung
So erkennen Sie Billigkopien im Netz

Gefakte Designer-Stücke im Internet lassen sich häufig schnell erkennen. Doch auch Billigkopien von Spielsachen und Medikamenten landen immer öfter im Netz. Und hier müssen Verbraucher genauer hinschauen, um Schnäppchen und Plagiat auseinander halten zu können.

Ob Designer-Handtaschen, Uhren oder edle Düfte: Ein Schnäppchen im Netz von einer Fälschung zu unterscheiden, ist nicht immer einfach. Allerdings gilt das auch für alltäglichere Produkte wie Spielzeug, Kosmetikartikel oder Medikamente, die immer öfter im Netz als Billigkopien angeboten werden, warnt das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV) in Kehl. Doch was muss man wirklich beachten?

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  • Fakeprodukte

    Foto: Getty Images

    Eine Louis Vuitton-Tasche für 200 Euro? Wohl kaum. Gefälschte Luxusartikel im Internet erkennt man in der Regel am unrealistisch günstigen Preis

So erkennen Sie Fake von Original

Zunächst gilt: Gefälschte Luxusartikel im Internet erkennt man in der Regel am unrealistisch günstigen Preis. Außerdem sollten bei verräterischer Werbung die Alarmglocken klingeln: Denn das deutet den Experten zufolge auf eine betrügerische Seite hin.

  • Fakeprodukte

    Foto: Getty Images

    Nur weil Chanel drauf steht, ist nicht auch Chanel drin. Gerade der Verkauf von gefälschten Edeldüften boomt im Netz

Online-Verkäufer abscannen

Außerdem sollten Verbraucher checken, ob der betreffende Online-Verkäufer auf der Internetseite des Markenherstellers als offizieller Händler angeführt ist, oder ob vielleicht sogar vor ihm gewarnt wird.


Schlechter Online-Auftritt

Im Zweifel kann es helfen, den Auftritt des Händlers genauer unter die Lupe zu nehmen: Verbraucher sollten bei schlechtem Design des Firmenlogos und der Webseite sowie bei fehlerhafter Sprache und qualitativ mangelhaften Fotos auf der Seite stutzig werden.

  • Fakeprodukte

    Foto: Getty Images

    Nicht alles, was auf den ersten Blick gut aussieht, ist unbedenklich. Im Zweifel kann es helfen, den Auftritt des Händlers genauer unter die Lupe zu nehmen

AGB und Kundenbewertungen checken

Auch wenn es mühsam ist: Wer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Blick auf Verbraucherrechte liest, kann sich auch vor Produktfälschungen schützen. Das gilt auch für Kundenbewertungen. Außerdem sollten Zahlungsmethoden ausgewählt werden, bei denen man das Geld zurückbuchen kann – etwa per Kreditkarte, rät das ZEV.

Kauf widerrufen

Wer trotz Vorsicht auf eine Produktfälschung hereingefallen ist, sollte laut Experten sofort versuchen, sein Geld zurückholen und den Kauf widerrufen. Das ist innerhalb von 14 Tagen nach der Bestellung möglich. Zudem sollten Verbraucher sich an die Polizei oder den Hersteller wenden, damit diese gegen die Produktpiraterie vorgehen können. Strafrechtliche Konsequenzen müssen Käufer laut Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie (APM) nicht fürchten.

  • Produktfälschungen

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    Online-Shopping boomt. Dennoch sollte man als Käufer den jeweiligen Shop auf Seriosität abchecken


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