Zum Filmstart von „Midnight in Paris“
Der Stil von Woody Allen, dem Ur-Vater aller Nerds

Am 18. August kommt sein neuer und gefeierter Film „Midnight in Paris“ in die Kinos. Doch Woody Allen inspiriert uns nicht nur als Regisseur, sondern auch mit seinem modischen Stil.

  • 1/10

    Foto: dpa Picture-Alliance

    Unfreiwillige Stilikone: Woody Allen in den 70ern, sein Look: Bundfaltenhose, Hemd und Hornbrille


Sie musste schon mit vielen Klischees Leben. Mal machte die Hornbrille aus ihren Trägern Streber, dann wieder Intellektuelle und heute sind es Hipster, die die sogenannte Nerdbrille als modisches Statement auf ihre Nasen stecken. Dazu tragen sie Hemden, Pullover und Hochwasserhosen, manchmal auch Hosenträger.

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Der biedere Look erinnert sehr an den des Regisseurs Woody Allen. Auch er wurde wegen seiner Hornbrille schnell als Intellektueller abgestempelt. Doch das sei ein Irrtum, sagte der Regisseur einmal.Trotzdem ist die Brille aus schwerem Gestell durch ihn genauso Kult geworden, wie seine Filme.

Mit den Retro-Gläsern im Gesicht und den spießigen Outfits ist Woody Allen Urvater der Nerd-Bewegung. Obwohl er genau das sicher nicht wollte. Ihm schien daran gelegen zu sein, sich stets anders als alle anderen zu zeigen– das ist ihm nicht gelungen, stattdessen  ist er zum Trendsetter avanciert.

Das dürfte dem Kult-Regisseur aber auch ein bisschen Schnuppe sein. Der produziert ein filmisches Meisterwerk nach dem anderen. Am 18. August startet sein neuestes Werk „Midnight in Paris“, eine Zeitreise ins Paris der 20er Jahre – modisch sicherlich auch sehr interessant.

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