WikiLeaks-Gründer bei London Fashion-Week
Julian Assange wird jetzt Model

Wiki-Leaks-Gründer Julian Assange (42) hatte bislang nichts mit Mode zu tun gehabt. Das könnte sich jetzt ändern: Ben Westwood (51), der Sohn von Vivienne Westwood (73), will den politischen Aktivisten für eine Modenschau verpflichten.

Der Sprung vom verfolgten, investigativen Journalisten zum Model – den könnte womöglich bald Julian Assange meistern. Wie die britische „Daily Mail“ berichtet, will der Sohn von Designerin Vivienne Westwood Assange im September im Rahmen der Londoner Fashion Week laufen lassen. Gemeinsam mit sechs weiteren Models soll der politische Aktivist die Mode von Ben Westwood präsentieren. Genauer gesagt: Kleidung, die von den Kostümen der Westernfilme von Clint Eastwood (84) inspiriert wurden.

Im großen Rahmen wird die Show aber wohl nicht gezeigt werden können. Schließlich verschanzt sich Julian Assange seit 2012 in der Botschaft von Ecuador in London. Der gebürtige Australier versucht sich dort der Auslieferung an Schweden zu entziehen, wo ihm sexuelle Nötigung vorgeworfen wird. Jegliche Anschuldigungen wies Assange aber stets von sich. Aufgrund seiner Enthüllungsplattform „Wikileaks“ fürchtet Assange, letztlich in die USA überstellt zu werden.

Anzeige

„Ich möchte die Notlage von Julian Assange aufzeigen. Was mit ihm passiert, ist total unfair“, erklärte Ben Westwood so Westwood zu „Daily Mail“. „Julian befindet sich seit zwei Jahren in der Botschaft und es ist wichtig, dass er nicht in Vergessenheit gerät“, befand der Sohn von Vivienne Westwood weiter. In welchem Maße Bilder von der Modenschau veröffentlicht werden, ist noch unklar. Allerdings werden ein paar Gäste vor Ort sein, sogar George Clooney (53) und seine Verlobte Amal Alamuddin (36) sollen eingeladen worden sein. Als Anwältin gehörte Alamuddin zu Assanges Verteidigungsteam.


Kommentare


Blogs