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Rihanna kassiert 75.000 Euro für die Front Row
von Stephanie Neubert
Was Marken für Stars zahlen

Der Einfluss von Promis auf die Modebranche ist mittlerweile enorm. Wie groß, hat jetzt die britische Zeitung „Sun“ enthüllt und herausgefunden, was Modehäuser springen lassen, um sich mit den Stars wie Rihanna (26) und Beyonce zu schmücken.

  • Rihanna

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    Foto: Getty Images

    Einen Auftritt in der Front Row, wie hier mit Margot Robbie (23) und Lupita Nyong'o (31) bei Miu Miu im März, lässt sich Rihanna teuer bezahlen: Sie kassiert laut „Sun“ ca. 75.000 Euro

Der Starkult bei den Modenschauen hat in den letzten Jahren enorme Ausmaße angenommen: Mittlerweile gibt es keine Fashion Week ohne großes Schaulaufen in der Front Row. Doch die meisten Celebritys kommen nicht nur aus Liebe zur Mode, sondern weil sie dafür bezahlt werden – und das nicht zu schlecht.

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Laut der britischen „Sun“ verdienen A-Promis wie Rihanna und Beyoncé 75.000 Euro, B-Promis wie Chloë Sevigny (39) nur 50.000 Euro wenn sie in der ersten Reihe einer Modenschau Platz nehmen. Leicht verdientes Geld für einen vergnüglichen Kurzauftritt.

Gezahlt wird aber nicht immer nur in Cash, sondern auch in Kleidern, wie der Fall Lily Allen zeigt. 2007 gab die Sängerin den Business-Deal zu. Dafür dass sie sich die Yves Saint Laurent Show anschaute, durfte sie sich Luxus-Klamotten, Taschen und Accessoires im Wert von 6000 Euro aussuchen. Auch jetzt, nach ihrer Babypause, macht sie kein Geheimnis daraus, dass sie käuflich ist. „Wie ich die ganzen gratis Kleider, Taschen und das gute Essen in den coolsten Restaurants vermisst habe!“

Viele Marken haben längst die mediale Macht von Social-Media-Portalen wie Twitter und Instagram entdeckt. Werben Promis dort für Produkte, kassieren sie. Beispielsweise erhält Poppy Delevingne (27) für jeden gesponsorten Tweet ein nettes Sümmchen. So auch für das Bild, das sie auf ihrer Hochzeit beim Anstoßen mit ihrem Gatten James Cook zeigt. In den Händen: Champagner der Marke Perrier Jouët. Jetzt wissen wir endlich, womit It-Girls wie Poppy ihr Leben finanzieren. 

Nicht allen gefällt diese Entwicklung. Die Mode-Designerin Nicole Farhi (67) beschwerte sich schon im Jahr 2011 über diese gängige Praxis mit den Worten: „Ich habe nie einen Star bestochen und werde es nie tun. Das ist unprofessionell und dumm.“ Dumm sind aber womöglich eher die Designer, die nicht auf die prominenten Zugpferde setzen. Es ist bekannt, dass von Designern „geschmierte“ Promi-Auftritte, deren Fotos millionenfach in Magazinen und im Internet verbreitet werden, für die Labels um einiges günstiger sind, als klassische Werbekampagnen. Die würden mitunter mehrere Millionen kosten, um den gleichen PR-Effekt zu erzielen.




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