Was Frauen von Michelle Obamas Stil Lernen können

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Fünf Mode-Regeln Das können wir von Michelle Obamas Stil lernen

Mit ihrem Auftritt zur zweiten Präsidentschaftswahl ihres Mannes Barack Obama (51) bewies Michelle (48) einmal mehr ihr Feingefühl in Sachen Mode. Statt in einer teuren brandneuen Superrobe vor das Publikum zu treten, wählte sie ein feierliches Kleid, das wir schon öfter an ihr gesehen haben...

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    Obamas Rezept: Junge Designer, häufig unbekannt und gerne Amerikaner mit Migrationshintergrund. Preiswerte, meist bunte Kleider, nicht selten auch von der Stange oder aus normalen Kaufhäusern. Plus: ihr strahlendes Lächeln – hier in einem Kleid von Chris Benz



Michelle Obamas Statement zur Wiederwahl ihres Mannes: In Krisenzeiten tut es auch etwas Aufgebügeltes! Damit zeigte die „Flotus“ (= First Lady of the United States) Taktgefühl und ihr untrügliches Gespür für Mode. Statt wie ihre Vorgängerinnen im weißen Haus immer nur auf die gleichen Modelabels zu setzen, trägt sie lieber junge amerikanische Designer. Schon während der letzten Amtszeit von Barack Obama wurde Mrs. O zum Stilvorbild – nicht nur für Amerikanerinnen.

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Ihre fünf Stilregeln:

1. Arme zeigen! Michelles Arme sind ihr Dekolleté. Sie sind trainiert, nicht zu schlank nicht zu dick und bereits legendär. Deshalb betont und zeigt sie sie bei jeder Gelegenheit, trägt schulterfreie oder ärmellose Kleider und symbolisiert so gleichzeitig: Ich bin stark, kann mit anpacken und die Ärmel hochkrempeln!

2. Mut zur Farbe. Statt im immer gleichen, cremefarbenen Etuikleid zu erscheinen, lenkt sie alle Blicke auf sich, indem sie keine Leuchtfarbe in ihrer Garderobe auslässt. Ob Zitronengelb, Knallrot, Türkis, Blau oder Orange ­– Michelle steht einfach alles. Außerdem trägt sie große und kleine Prints und kombiniert geschickt bunte Gürtel, dicke Ketten, Broschen oder kleine Ohrringe dazu. Überladen sieht sie dagegen nie aus!

3. Recyceln. Nicht zu jedem Anlass muss ein neues Kleid her. Michelle greift auch öfter mal zum gleichen Teil, kombiniert es variantenreich mit Jäckchen und Schuhen, setzt Akzente mit Accessoires und trägt sogar günstigere Mode, etwa von J.Crew und H&M. Die Botschaft: Auch eine First Lady kann auf dem Teppich bleiben.

4. Ladylike. Niemals würde man Michelle zu freizügig sehen (obwohl in den USA schon die freie Schulter für Diskussionen sorgte). Stattdessen setzt sie auf extravagante und körperbetonte Schnitte, vergreift sich optisch aber nie im Ton. Privat liebt sie Tellerröcke zu Twinsets und asymmetrische Strickjacken von Comme des Garçons. Bei der Gartenarbeit trägt sie Gummistiefel, Roben zu offiziellen Anlässen und den vorgeschriebenen schwarzen Spitzenschleier beim Papstbesuch im Vatikan. 

5. Jung und authentisch bleiben. Kein Botox, keine Haarverlängerung, kein Diät-Wahn. Michelle ist authentisch. Sie setzt lieber auf junge, amerikanische Designer (gerne auch mit Migrationshintergrund) um sich selbst jung zu halten. Seit Jacky Kennedy trugen Präsidentengattinnen Oscar de la Renta. Michelle setzt dagegen auf Derek Lam, Prabal Gurung, Peter Som, Thakoon, Phillip Lim, Alexander Wang und Jason Wu. So hat sie einer ganzen Generation von aufstrebenden New Yorker Designern zu Aufmerksamkeit verholfen, wie auch Anna Wintour, der anderen großen Förderin amerikanischer Mode, von der sie gelegentlich Tipps bekommt. Einen Stylisten braucht Michelle dagegen nicht!

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