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Rodarte und Diane von Fürstenberg
Hand-Prints – wer hat da bei wem geklaut?

Was für ein seltsamer Zufall! Innerhalb von zwei Tagen sah man auf der Fashion Week New York zwei mal den gleichen Print – Handabdrücke! Bei Rodarte und Diane von Fürstenberg. Was war da denn passiert?

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    Auf der New York Fashion Week konnte man diese Kreation von Rodarte mit Allover-Handprint sehen

In der Modeszene geht es eigentlich streng geheim zu. Jeder hält seine gedanklichen Ergüsse unter Verschluss, zeigt sie erst bei den Fashion Weeks, denn von da an sind die Entwürfe sowieso nicht mehr von eventuellen Kopier-Übergriffen gefeit. Aber vorher? Nein, vorher möchte kein Designer Opfer eventueller Abkupferer werden. 

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Doch dann passiert eben so etwas wie bei der Fashion Week in New York. Im Abstand von nur 48 Stunden sahen wir bei zwei Labels, die unterschiedlicher kaum sein könnten, den gleichen Print! Hände, die in einander greifen. In Schwarz-Weiß-Optik bei Diane von Fürstenberg, in Grün- und Sandschattierungen in der Rodarte-Kollektion der Mulleavy-Schwestern.
 

In so kurzer Zeit geht kopieren natürlich nicht. Hatten die Designerinnen da also einfach in der selben Saison den gleichen Einfall? Das wäre verrückt – aber Firmenspionagewolen wir an dieser Stelle mal niemandem unterstellen ... 

Wo auch immer die Erklärung für diese Print-Dopplung herrühren sollte, völlig neu ist sie nicht. Bereits in den 80ern – DEM Jahrzehnt für Gaga-Drucke – gerieten Handabdrücke auf Pullis und Shirts. 2007 integrierten auch Commes des Garçonnes Handapplikationen in ihre Kollektion.
 
Also war es doch alles ganz anders. Nicht Diane von Fürstenberg schaute von Rodarte ab
(oder anders herum), sondern beide von anderen Modemachern. Aber das gilt ja zum Glück nicht als Verbrechen, sondern läuft unter „Inspiration“ ...

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