Queen Elizabeth II.

Foto: Getty Images, dpa Picture Alliance

Vorbildlich! Elizabeth II. ist ein Sparfuchs
Die Queen trägt ihre Kleider auf

Queen Elizabeth II. ist für ihre Sparsamkeit bekannt. So verwundert es auch nicht, dass sie bei öffentlichen Auftritten bestimmte Outfits mehr als einmal trägt. Very sympathisch!

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    Blau geht immer

    3. November 2004: Großbritanniens Staatsoberhaupt auf Deutschlandbesuch

Am Montag, den 30. April, besuchte Elizabeth II. die Stadthalle von Windsor. Ihr Ensemble – farbenfroh wie immer: Ein mauvefarbener Mantel mit Borte, dazu ein bordeauxroter Hut, Perlenkette, Brosche, Henkeltasche.

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Nanu, diese Aufmachung kommt uns doch bekannt vor: In genau demselben Look besuchte das britische Staatsoberhaupt bereits im März 2011 Studenten am Islington College, empfing im Jahr 2007 den ghanaischen Präsidenten John Kufuor in London und besuchte an Weihnachten 2006 die Messe in der St.-Mary-Magdalena-Kirche in Sandringham. Erwischt! Die Queen trägt ihre alten Klamotten auf.

Was wir also bisher nur von uns kannten, schreckt auch eine Königin nicht ab. Einziger Unterschied: Elizabeth II. kombiniert nicht munter immer wieder neu. Nein, Mantel, Hut, Kleid, ja sogar der Schmuck haben stets ihren angestammten Platz.

Einfallslos? Quatsch! Warum soll nicht auch die Königin von England ihre Lieblingsstücke immer und immer wieder tragen dürfen. Richtig: Tolle Klamotten muss man ja nicht nach einmal Tragen in der Altkleider-Tonne entsorgen. Und außerdem: Warum waghalsige Modeexperimente eingehen, wenn einem ein tolles Outfit wunderbar steht? 

Natürlich steckt dahinter nicht nur ein modischer Trick, sondern der eiserne Sparwille der 86-jährigen Regentin. Offiziell nennt es das britische Königshaus „Kreditklemmen-Mode“. Die Queen sei sich der allgemeinen Wirtschaftsmisere bewusst und trage nicht immer neue Kleider bei öffentlichen Auftritten, heißt es aus dem Buckingham-Palast.

Sehr vorbildlich! Da sage noch einmal jemand, Queen Elizabeth II. sei nicht volksnah.

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